Überblick
Der forschungsorientierte Masterstudiengang Kulturanalysen an der Universität Oldenburg bietet eine vertiefte Auseinandersetzung mit Phänomenen der modernen Alltags- und Gegenwartskultur. Im Fokus stehen interdisziplinäre Fragestellungen rund um Materialität, Medialität, Geschlechterforschung sowie gesellschaftliche Wandlungsprozesse. Studierende profitieren am Standort Oldenburg von individuell gestaltbaren Studienschwerpunkten und projektbasierten Forschungsansätzen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Kultur- und Sozialwissenschaften sowie der Geschlechterforschung befasst sich der forschungsorientierte Masterstudiengang Kulturanalysen an der Universität Oldenburg mit der Materialität, Medialität und Digitalität von Gegenwartskulturen. Das Studium befähigt dazu, sozio-kulturelle Phänomene – ausgehend von vergeschlechtlichten sowie ethnisierten Körperpraktiken, Einkleidungen und Objektwelten – fachübergreifend zu analysieren. Der Studiengang umfasst vier Semester und kann flexibel in Vollzeit oder Teilzeit absolviert werden.
Studieninhalte & Module
Das Studium beinhaltet insgesamt 120 Kreditpunkte (KP), die sich aus theoretischen Grundlagen, empirischen Verfahren sowie individuellen Vertiefungen zusammensetzen:
- Einführung in die Kulturanalyse (9 KP)
- Ethnografische Verfahren der Kulturanalyse (9 KP)
- Körperbilder, Körperpraktiken (6 KP)
- Präsentation, Performativität, Praktiken (6 KP)
- Exemplarische Analyse materieller Kultur und ihrer Vermittlung (12 KP)
- Projektmodul (18 KP)
- Individuelle Profilbildung im inter- und transdisziplinären Kontext (15 KP)
- Professionalisierungsbereich (15 KP)
- Masterarbeitsmodul (30 KP)
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für angestellte sowie freiberufliche Tätigkeiten, die eine hohe Abstraktions-, Methoden- und Transferfähigkeit erfordern. Berufsfelder finden sich in der Forschung und Lehre, in Kultur-, Sozial- und Bildungseinrichtungen sowie im Bereich der Kulturpolitik und Kulturvermittlung. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Verlage, Medien, Journalismus und Redaktionen oder eine anschließende Promotion.
Besonderheiten
- Forschendes Lernen: Ein zentrales Projektmodul ermöglicht die selbstständige Durchführung wissenschaftlicher Untersuchungen und deren Vermittlung im Team.
- Individuelle Profilbildung: Studierende können 42 KP für eine persönliche und transdisziplinäre Schwerpunktsetzung nutzen.
- Transdisziplinäre Lehre: Die Einbindung verschiedener Fachbereiche (u. a. Empirische Kulturwissenschaft, Körpersoziologie, Kunst-/Medienwissenschaften, Gender Studies) wird unter anderem durch Tandemlehre gefördert.
- Teilnehmerorientiertes Studienkonzept: Lernen in kleinen Präsenzgruppen sowie Blended Learning mit intensiver Betreuung bei hoher Verringerung unnötiger Verschulung.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
- Bachelorabschluss oder diesem gleichwertigen Abschluss in einem Studiengang mit insbesondere kulturwissenschaftlichen Studienanteilen im Feld materieller bzw. visueller Kultur, Kunst- und Medienwissenschaften, Ethnologie, Kulturanthropologie, Gender Studies und/oder sozial- und politikwissenschaftlichen Studienanteilen mit einem kulturwissenschaftlichen und/oder geschlechterbezogenen Schwerpunkt oder ein anderes fachlich geeignetes Studienfach
- ggf. eingehende Erläuterungen der belegten Module bzw. absolvierter Praktika oder geeigneter Berufserfahrung zum Nachweis eines kulturwissenschaftlichen und/oder geschlechterbezogenen Schwerpunktes.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester