Überblick
Der englischsprachige Studiengang European Master in Migration and Intercultural Relations an der Universität Oldenburg bietet eine internationale Ausbildung im Bereich der Migrationsforschung. Das Masterprogramm vermittelt theoretische Grundlagen und empirische Methoden, um globale Phänomene wie Flucht, Mobilität und interkulturelle Dynamiken umfassend zu analysieren. Durch die Kooperation mit weltweiten Partnerhochschulen erwerben die Studierenden wertvolle Kompetenzen für eine berufliche Zukunft im transnationalen Kontext.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der englischsprachige Masterstudiengang „European Master in Migration and Intercultural Relations“ (EMMIR) an der Universität Oldenburg bietet eine wissenschaftliche Ausbildung im Bereich der Migrationsforschung und der interkulturellen Beziehungen. Das Programm vermittelt theoretische Konzepte, empirische Methoden sowie transdisziplinäre Ansätze zur Erforschung von Migration, Flucht, Vertreibung und gesellschaftlicher Diversität. Es verknüpft globale und regionale Fragestellungen mit Schwerpunkten auf Entwicklungs-, Konflikt-, Bildungs- und Genderfragen.
Studieninhalte & Module
Das viersemestrige Curriculum kombiniert Präsenzlehre, Forschung sowie internationale Mobilität und umfasst folgende Kernbereiche:
- 1. Semester (Oldenburg): Vierwöchige Intensivphase zu Schlüsselbereichen der Migrationsstudien sowie Module zu transdisziplinären Methoden, Methodologie und Theorie.
- 2. Semester (Stavanger): Kontextualisierung der Studien sowie Vertiefung zentraler Themenfelder und Konzepte.
- 3. Semester (Partneruniversitäten/Praxis): Arbeit in thematischen Forschungsteams, projektbasierte Praktika und Vertiefungsmodule an Partnerhochschulen in Europa, Afrika oder Indien.
- 4. Semester (Abschlussphase): Teilnahme am Forschungskolloquium und Anfertigung der Masterarbeit an einer gewählten Partneruniversität.
- Thematische Schwerpunkte: Wissensproduktion, Repräsentation und Machtverhältnisse; Gender, Diversität und Intersektionalität; Ansätze zu Entwicklung, Konflikt und Gerechtigkeit sowie Konzepte von Bildung und Staatsbürgerschaft (Citizenship).
Berufsperspektiven
In der Praxis konzipieren, verwalten, verhandeln und leiten Absolventinnen und Absolventen Projekte in Arbeitsfeldern, die sich mit Migration, interkultureller Kompetenz, Bildung und Entwicklungsfragen befassen. Sie finden Beschäftigungsmöglichkeiten in nationalen und internationalen staatlichen Institutionen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs), dem privaten Sektor oder in internationalen Organisationen. Zudem sind Absolventen für eine wissenschaftliche Laufbahn und die Aufnahme eines Promoviums qualifiziert.
Besonderheiten
EMMIR ist der erste afrikanisch-europäisch-asiatische Erasmus-Mundus-Masterstudiengang in der Migrationsforschung. Er wird gemeinsam von drei afrikanischen, vier europäischen und zwei asiatischen Partnerhochschulen sowie einem breiten Netzwerk von assoziierten Partnern durchgeführt. Neben einem verpflichtenden Mobilitätspfad fördert der Studiengang die Bi- und Mehrsprachigkeit der Studierenden durch integrierte Sprachkurse.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
- Bachelorabschluss oder diesem gleichwertiger Abschluss in einem Studienfach aus dem Bereich der Migrationsforschung: Sozialwissenschaften, Geschichte, Kulturwissenschaften, Bildungswissenschaften, Recht, Wirtschaftswissenschaften und Journalismus
- Nachweise über Kenntnisse der Migrationsforschung, interkultureller Beziehungen und empirischer Methoden
- Nachweis von Englischkenntnissen laut Zugangsordnung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester