Überblick
Der Bachelorstudiengang Comparative and European Law wird als grenzüberschreitendes Kooperationsprojekt der Universität Oldenburg und der Rijksuniversiteit Groningen angeboten. Studierende lernen die juristischen Systeme verschiedener europäischer Länder miteinander zu vergleichen und rechtliche Fragestellungen im Kontext des EU-Rechts zu analysieren. Der Studiengang in Oldenburg bereitet gezielt auf eine internationale Laufbahn im transnationalen Wirtschaftsrecht vor.
Studieninhalte
Wie lassen sich rechtliche Konflikte in internationalen Wirtschaftsbeziehungen durch intelligente vertragliche Gestaltung und fundierte Kenntnisse des EU-Rechts vermeiden?
Über den Studiengang
Der Studiengang Comparative and European Law (Bachelor of Laws) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg bietet eine grundständige juristische Ausbildung außerhalb der Ersten juristischen Prüfung. In Kooperation mit der Rijksuniversiteit Groningen (NL) im Rahmen der Hanse Law School überwindet das achtsemestrige Studium den rein national verengten Blick der traditionellen Rechtswissenschaft. Unterrichtet wird auf Deutsch und Englisch, um Studierende optimal auf die Anforderungen einer globalisierten Wissens- und Informationsgesellschaft vorzubereiten.
Studieninhalte & Module
Gegenstand des Studiums sind Inhalt, Entstehung, Gestaltung und Anwendung von Rechtsnormen in sozialen und wirtschaftlichen Beziehungen. Der Fokus liegt dabei auf folgenden Schwerpunkten:
- Rechtsvergleichung: Analyse und Arbeit aus der Perspektive verschiedener nationaler Rechtsordnungen.
- Europarecht: Gründliche Kenntnisse des EU-Rechts und dessen konkrete Wirkungen im nationalen Recht.
- Transnationales Wirtschaftsrecht: Vermeidung kostenträchtiger Auseinandersetzungen durch vorausschauende, intelligente Vertragsgestaltung.
- Schiedsgerichtsbarkeit & Internationale Verträge: Vertrautheit mit internationalen Vertragswerken und der Praxis von Schiedsgerichten als Alternative zum nationalen Recht.
- Rechtstheoretische Grundlagen: Erforschung der Entstehungsbedingungen und der Gestaltung des Rechts.
Berufsperspektiven
Mit dem Bachelor of Laws (LL.B.) sind Absolventinnen und Absolventen prädestiniert für juristische Tätigkeiten in internationalen und europäischen Organisationen sowie in grenzüberschreitend tätigen Unternehmen. Weitere Arbeitsfelder bieten sich in wirtschaftsberatenden Berufen oder als qualifizierte Sachbearbeiter*innen in Rechtsanwaltskanzleien. Zudem eröffnet der Abschluss die Möglichkeit für ein anschließendes Masterstudium im In- und Ausland.
Besonderheiten
- Internationale Kooperation: Gemeinsames Studienprogramm der Universität Oldenburg und der Rijksuniversiteit Groningen (Hanse Law School).
- Sprachvoraussetzungen: Nachweis von Englischkenntnissen auf mindestens Niveau B2 (GeR) sowie ausreichender Deutschkenntnisse (z. B. DSH 2 oder TestDaF 4).
- Studienorganisation: Die Regelstudienzeit beträgt 8 Semester. Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt (NC), ein Studienbeginn ist nur zum Wintersemester möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Nachweis englischer Sprachkenntnisse mindestens auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen oder vergleichbare Prüfungen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester