Überblick
Der konsekutive Masterstudiengang Landnutzungsplanung an der Hochschule Neubrandenburg widmet sich den vielschichtigen Nutzungskonflikten moderner Kulturlandschaften. Die Studierenden befassen sich intensiv mit nachhaltigen Steuerungs- und Entwicklungsstrategien, die Ökologie, Gesellschaft und Ökonomie vereinen. Das zweisemestrige Studium in Mecklenburg bereitet fundiert auf anspruchsvolle Planungs- und Gestaltungstätigkeiten vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen bearbeiten in der Praxis die schärfer werdenden Nutzungskonflikte um Natur und Landschaft – wie etwa durch erneuerbare Energien, Flächenverbrauch oder Tourismus – und steuern dabei komplexe Planungsverfahren. Der zweisemestrige, überwiegend forschungsorientierte Masterstudiengang Landnutzungsplanung an der Hochschule Neubrandenburg dient als konsekutives Studium der wissenschaftlichen Vertiefung für Absolventen des Bachelors Naturschutz und Landnutzungsplanung oder vergleichbarer Studiengänge. Das inhaltliche Profil zeichnet sich durch die interdisziplinäre Verbindung von soziokulturellen, naturwissenschaftlichen und planungswissenschaftlichen Zugängen zum Thema „Landschaft“ aus.
Studieninhalte & Module
Die Studierenden setzen sich mit den unterschiedlichen Ansprüchen an Natur und Raum sowie mit Methoden der Steuerung von Landnutzung auseinander. Zu den Kerninhalten gehören:
- Interdisziplinäre Zugänge (soziokulturell, naturwissenschaftlich, planungswissenschaftlich) zu „Landschaft“
- Historischer Wandel des Naturbegriffes und Naturverständnisses in Gesellschaft, Naturschutz und Planung
- Auswirkungen ökonomischen und sozialdemografischen Wandels auf ländliche und urbane Räume
- Verhältnis von Landnutzungsplanung und Naturhaushalt
- Ziele, Aufgaben, Chancen und Restriktionen der Kulturlandschaftspflege, -entwicklung und -planung
- Anforderungen an komplexe, beteiligungs- und akzeptanzorientierte Planungsverfahren und Planungsmethoden
- Bedeutung und Berücksichtigung von Fauna, Flora und Biodiversität in Planungsprozessen, Programmen und Konzepten
Berufsperspektiven
Die Absolventinnen und Absolventen werden auf die Steuerung komplexer Raum- und Landnutzungsprozesse vorbereitet, bei denen gesellschaftlicher Widerstand und Standortentscheidungen eine Rolle spielen. Sie wenden beteiligungs- und akzeptanzorientierte Methoden an, um Naturschutzziele und Nutzungsansprüche gegeneinander abzuwägen. Zudem bereitet das forschungsorientierte Masterstudium auf eine vertiefte wissenschaftliche Tätigkeit im Fachbereich Stadt- und Regionalplanung vor.
Besonderheiten
Der Masterstudiengang schließt mit dem Master of Science ab (Regelstudienzeit 2 Semester). Er ist Teil des hochschulübergreifenden BLU-Konzepts (Bauen, Landschaft und Umwelt) des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Dies ermöglicht einen unkomplizierten Hochschul- bzw. Studiengangswechsel im Rahmen des BLU-Verbunds zwischen den Standorten Universität Rostock, Hochschule Neubrandenburg und Hochschule Wismar.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
einschlägiger Bachelor- oder Diplomabschluss
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester