Überblick
Der weiterbildende Masterstudiengang „Kulturelle Bildung an Schulen“ an der Universität Marburg verbindet künstlerisch-ästhetische Praxis mit moderner Schulentwicklung. Studierende lernen, kulturelle Bildungsprojekte im Schulalltag zu verankern und Netzwerke zwischen Bildungseinrichtungen sowie Kulturschaffenden aufzubauen. Damit qualifiziert das Studium in Marburg Fachkräfte gezielt für anspruchsvolle Aufgaben an den Schnittstellen von Kunst, Pädagogik und Schulleitung.
Studieninhalte
Wie können Schule, Kunst und Kultureinrichtungen zusammenarbeiten, um ästhetisches Lernen und Schulkultur nachhaltig zu entwickeln?
Über den Studiengang
Der Weiterbildungsmaster „Kulturelle Bildung an Schulen“ (KuBiS) wird am Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Universität Marburg angeboten und schließt mit dem Master of Arts ab. Der Studiengang widmet sich der Förderung von ästhetischem Forschen und Lernen in der Kinder- und Jugendbildung sowie der gezielten Entwicklung von Schulkultur. Darüber hinaus unterstützt das Studium die Profilbildung von Schulen im Bereich der Kulturellen Bildung und treibt deren Öffnung zu außerschulischen Feldern voran.
Studieninhalte & Module
Die Inhalte des Studiengangs qualifizieren für die praxisnahe und wissenschaftliche Arbeit an den Schnittstellen von Bildung und Kultur. Zu den zentralen Themenbereichen gehören:
- Ästhetisches Forschen und Lernen: Bildungsprozesse von Kindern und Jugendlichen im kulturellen Kontext.
- Schulentwicklung und Ganztag: Entwicklung der Schulkultur und Gestaltung ganztägiger Bildungsangebote.
- Profilbildung und Vernetzung: Öffnung von Schulen zu außerschulischen Feldern und Schärfung des kulturellen Profils.
- Schnittstellenmanagement: Steuerung von Kooperationen im Kontext kultureller und pädagogischer Arbeit.
- Wissenschaftliche Reflexion: Fundierte Analyse pädagogischer, kultureller und ästhetischer Praxis.
Berufsperspektiven
Der Studiengang befähigt Lehrer*innen für die Übernahme von Leitungsaufgaben und unterstützt Schulleiter*innen beim Aufbau interprofessioneller Zusammenarbeit. Zudem qualifiziert er Künstler*innen als Partner*innen für schulische Entwicklungsprozesse sowie Vermittler*innen in Kultureinrichtungen für Kooperationen mit Schulen. Absolvent*innen erwerben gezielte Kompetenzen für Arbeitsfelder im Schnittstellenmanagement zwischen Schule und Kultur.
Besonderheiten
Als weiterführender Weiterbildungsmaster richtet sich das Programm explizit an verschiedene Akteursgruppen aus Schule und Kultur, um die interprofessionelle Zusammenarbeit direkt im Studium zu verankern.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
https://www.uni-marburg.de/de/fb21/studium/studiengaenge/kubis/bewerbung/zulassung-zum-studium/zulassungsvoraussetzungen
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester