Überblick
Der Masterstudiengang Erziehungswissenschaft: Bildungstheorie und Gesellschaftsanalyse an der Bergischen Universität Wuppertal widmet sich der kritischen Untersuchung von Bildungs- und Sozialisationsprozessen im Kontext moderner gesellschaftlicher Entwicklungen. Studierende beleuchten die Wechselwirkungen zwischen Individuum, Institutionen und globalen Transformationsprozessen aus unterschiedlichen theoretischen Blickwinkeln. Das Studium zeichnet sich besonders durch die Verknüpfung von feministischen, gesellschaftstheoretischen und historisch-sozialwissenschaftlichen Ansätzen aus.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang „Erziehungswissenschaft: Bildungstheorie und Gesellschaftsanalyse“ an der Bergischen Universität Wuppertal schließt mit dem akademischen Grad Master of Arts ab. Das Studium widmet sich der kritischen Untersuchung von Bildungs- und Sozialisationsprozessen vor dem Hintergrund moderner gesellschaftlicher Entwicklungen. Eine Besonderheit des Wuppertaler Profils ist die enge Verknüpfung von gesellschaftstheoretischen, feministischen und historisch-sozialwissenschaftlichen Perspektiven. Studierende analysieren dabei das vielschichtige Wechselspiel zwischen Individuum, Institutionen und globalen Transformationsprozessen.
Studieninhalte
Die Lehre vermittelt vertieftes theoretisches Wissen sowie wissenschaftlich-analytische Kompetenzen. Zu den zentralen Themenschwerpunkten gehören:
- Kritische Bildungstheorie: Reflexion historischer und gegenwärtiger Bildungsbegriffe.
- Gesellschaftsanalyse: Untersuchung von Macht-, Ungleichheits- und Herrschaftsverhältnissen im Bildungskontext.
- Feministische & intersektionale Theorie: Analyse von Geschlechterverhältnissen und Mehrfachdiskriminierungen.
- Sozialisations- und Institutionenforschung: Wandel von Erziehungs- und Bildungsinstitutionen.
- Forschungsmethoden: Vertiefung qualitativer und historisch-rekonstruktiver Methoden der Sozialforschung.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für anspruchsvolle analytische, konzeptionelle und evaluative Tätigkeiten an den Schnittstellen von Bildung, Wissenschaft und Gesellschaft. Typische Berufsfelder umfassen:
- Wissenschaft und Forschung: Universitäre Laufbahn, Forschungseinrichtungen und wissenschaftliche Weiterqualifikation (Promotion).
- Bildungs- und Politikberatung: Arbeit für Parteien, Stiftungen, Verbände sowie Nichtregierungsorganisationen (NGOs).
- Außerschulische Bildungsarbeit: Leitende Aufgaben in der Erwachsenenbildung, Jugend- und Kulturarbeit.
- Diversity und Gleichstellung: Beratung und Management im Bereich Chancengleichheit in Organisationen und Unternehmen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
a) Bachelorstudiengang mit mindestens 180 ECTS-Leistungspunkten (LP) in Erziehungswissenschaften oder einem Sozial- bzw. Kulturwissen-schaftlichen Bachelorstudiengang mit Erziehungswissenschaften im Umfang von mindestens 60 LP mit der Gesamtnote 2,5 oder besser oder b) einen vergleichbaren Abschluss an einer ausländischen Hochschule mit der ECTS-Note B oder besser. Die Noten werden mit zwei Stellen hinter dem Komma und ohne Rundung bestimmt.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester