Überblick
Der Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der Fachhochschule Dortmund vermittelt wissenschaftliche und methodische Kompetenzen, um Menschen in herausfordernden Lebenslagen professionell zu begleiten. Am Standort Dortmund lernen die Studierenden, soziale sowie gesellschaftliche Ursachen von Notlagen zu analysieren und Lösungsstrategien nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe zu entwickeln. Eine fundierte theoretische Ausbildung wird dabei eng mit einer intensiv betreuten Praxisphase verknüpft.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen der Sozialen Arbeit unterstützen Menschen in Notlagen dabei, soziale Benachteiligungen zu überwinden, eigene Ressourcen zu aktivieren und ihr Leben eigenständig zu gestalten. Der Bachelor-Studiengang an der Fachhochschule Dortmund vermittelt hierfür wissenschaftliche sowie methodische Handlungskompetenzen zur Analyse individueller und gesellschaftlicher Problemstellungen. Das sechssemestrige Studium verbindet theoretisches Grundlagenwissen mit praxisorientierten Lösungsstrategien und bereitet auf den Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt vor.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in drei Studienabschnitte und vermittelt Kenntnisse aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen und Handlungsfeldern:
- Interdisziplinäre Fachdisziplinen: Recht, Psychologie, Soziologie und Erziehungswissenschaft
- Methoden der Sozialen Arbeit: Einzelfallhilfe, Gruppenarbeit, Beratung und Information sowie Verhandlung, Vermittlung und Begleitung
- Vertiefungsmöglichkeiten im 3. Studienabschnitt: Hilfe für Kinder, Jugendliche und ihre Familien, Schulsozialarbeit, Straffälligenhilfe, Migrationsrecht sowie Theaterpädagogik als Methode (aktuell pausiert)
Berufsperspektiven
Der Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) qualifiziert für vielfältige Tätigkeiten in den Bereichen Helfen, Planen und Interessenvertretung. Absolvent*innen arbeiten beispielsweise in den Hilfen zur Erziehung, der Kinder- und Jugendarbeit, der Resozialisierung, der Straffälligenhilfe sowie in der Unterstützung von Menschen in Armut oder nach Flucht. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Soziale Dienste bei kommunalen Ämtern, Behörden, Verbänden, Gerichten sowie Einrichtungen der Familien-, Sucht- oder Gemeinwesenberatung.
Besonderheiten
Eine zentrale Besonderheit bildet der zweite Studienabschnitt im vierten Semester, der ein integriertes Praxissemester mit einem 100-tägigen Praktikum sowie einem Vorbereitungs- oder Begleitseminar umfasst. Im dritten Studienabschnitt erhalten Studierende die Möglichkeit zur individuellen Profilbildung. Wichtige Voraussetzungen für das Studium sind Empathie, Psychische Belastbarkeit, Selbstreflexion sowie Freude an interdisziplinärer Teamarbeit und dem Arbeiten mit wissenschaftlichen Fachtexten.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Nachweis einer einschlägigen Praktischen Tätigkeit bis zur Einschreibung von insgesamt 400 Stunden unter Anleitung von Fachkräften der Sozialen Arbeit. Wenn die Durchführung des vollen Vorpraktikums vor Studienbeginn zu einer unzumutba-ren Verzögerung bei der Aufnahme des Studiums führen würde, kann die Hochschule bei nur teilweise abgeleistetem Vorpraktikum in begründeten Fällen zulassen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester