Überblick
Der Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Coburg bereitet angehende Fachkräfte darauf vor, Menschen in herausfordernden Lebenssituationen professionell zu unterstützen. Das siebensemestrige Studium am Standort Coburg verbindet sozialpädagogische Theorie mit einem integrierten Praxissemester und schließt mit der staatlichen Anerkennung ab. Dank flexibler Schwerpunktsetzungen und begleitender Mentoring-Angebote gestaltet sich die Ausbildung besonders praxisnah und individuell.
Studieninhalte
Als staatlich anerkannte Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen übernehmen Absolvierende vielfältige Aufgaben in Beratungsstellen, Behörden, Ämtern sowie in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Suchthilfe oder Obdachlosenhilfe.
Über den Studiengang
Der grundständige Vollzeit-Studiengang „Soziale Arbeit“ an der Hochschule Coburg vermittelt in sieben Semestern Regelstudienzeit (210 ECTS) fundierte theoretische und praktische Grundlagen. Das Studium fördert gezielt die sozialen Kompetenzen sowie die Selbstkompetenz der Studierenden zur Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebenslagen. Mit dem erfolgreichen Abschluss erwerben Absolvierende automatisch die staatliche Anerkennung als Sozialpädagogin bzw. Sozialpädagoge.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum kombiniert theoretisches Fachwissen mit einem 22-wöchigen Praxissemester im vierten Semester. Zu den Kernmodulen gehören unter anderem:
- Einführung in die Soziale Arbeit sowie Professions- und Theoriegeschichte
- Fallverstehen, Fallarbeit und Methodisches Handeln
- Gesellschafts- und humanwissenschaftliche Perspektiven (u. a. Soziologie, Psychologie, Pädagogik)
- Rechtliche und ethische Grundlagen (Sozial-, Jugendhilfe-, Familien-, Arbeits- und Strafrecht)
- Gesprächsführung, Soziale Einzelhilfe, Gruppenarbeit und Gemeinwesenarbeit
- Kinderschutz, Kindeswohl und Sozialraumorientierung
- Sozialmanagement, Projektmanagement und Empirische Forschungsmethoden
- Vertiefungsmodule (z. B. Klinische Sozialarbeit, Erlebnispädagogik, Interkulturelle Bildungsarbeit)
Berufsperspektiven
Die erlangte staatliche Anerkennung befähigt zu Tätigkeiten in zahlreichen sozialen Arbeitsfeldern, in der öffentlichen Verwaltung sowie in Beratungsstellen. Die Fachkräfte begleiten Menschen bei individuellen Herausforderungen wie Sucht, Schulden, Obdachlosigkeit oder Fluchterfahrungen und arbeiten an der Verbesserung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen. Die Kombination aus generalistischer Ausbildung und individuellen Schwerpunkten ermöglicht eine flexible Anpassung an den Arbeitsmarkt.
Besonderheiten
- Begleitstudium: Einmalig in Bayern besteht bei überdurchschnittlichen Leistungen die Möglichkeit, parallel an 12 Wochenenden ein Zusatzzertifikat in „Management in sozialen Organisationen“ oder „Person- und erfahrungsorientierte Beratung“ zu erwerben.
- Stark betreuter Studienstart: Unterstützung im ersten Semester durch Mentoratsgruppen höherer Semester.
- PraxisPlus und Internationalität: Option auf ein Studium mit vertiefter Praxis sowie Studien- oder Praxissemester im Ausland.
- Zulassung: Der Studiengang weist keine Zulassungsbeschränkung (keinen NC) auf.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Im Sommersemester ist eine Immatrikulation nur im Orientierungssemester möglich.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester