Überblick
Der 2-Fächer-Bachelorstudiengang Biologie mit dem Profil Lehramt an Gymnasien an der Universität Göttingen vermittelt grundlegendes biologisches Fachwissen und fachdidaktische Kompetenzen. Das Studium erfordert die Verknüpfung der Biologie mit einem zweiten lehramtsrelevanten Unterrichtsfach. Es bildet die inhaltliche und didaktische Grundlage für den anschließenden Master of Education.
Studieninhalte
Wie lassen sich die komplexen Mechanismen des Lebens wissenschaftlich ergründen und inspirierend im Schulunterricht vermitteln?
Über den Studiengang
An der Universität Göttingen verbindet dieser Bachelorabschluss eine fundierte biologische Fachausbildung mit ersten erziehungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Qualifikationen. Neben der Biologie wählen Studierende ein zweites lehramtsrelevantes Unterrichtsfach. Das Programm bildet die inhaltliche und didaktische Grundlage für den anschließenden Master of Education für das Lehramt an Gymnasien.
Typische Studieninhalte & Module
Die Ausbildung umfasst theoretische Kenntnisse, praktische Labor- und Freilandarbeit sowie Vermittlungskompetenzen:
- Organismische Biologie: Botanische und zoologische Bestimmungsübungen, Systematik, Anatomie und Evolution.
- Zell- und Molekularbiologie: Grundlagen der Genetik, Mikrobiologie, Physiologie und Biochemie.
- Ökologie und Verhaltensbiologie: Analyse von Ökosystemen, Umweltbiologie und Verhaltensforschung.
- Fachdidaktik Biologie: Konzeption von Unterrichtseinheiten, Durchführung von Schulexperimenten und fachspezifische Lehr-Lern-Forschung.
- Praxisphasen: Laborpraktika, biologische Exkursionen und schulpraktische Studien.
Berufsperspektiven
Hauptziel ist der Übergang in den konsekutiven Master of Education, welcher die Voraussetzung für das Referendariat und den Beruf als Lehrkraft an Gymnasien oder Gesamtschulen darstellt. Zudem eröffnen die kombinierten Fach- und Kommunikationskompetenzen Beschäftigungsmöglichkeiten in der außerschulischen Umweltbildung, in Museen, bei Bildungsverlagen, in Botanischen Gärten sowie im Wissenschaftsjournalismus.