Überblick
An der Universität Freiburg bietet der Bachelorstudiengang Klassische Philologie eine fundierte Auseinandersetzung mit der Sprache, Kultur und Literatur der Antike sowie deren Nachwirken bis heute. Studierende tauchen im Herzen von Freiburg intensiv in die antike Textwelt ein und verknüpfen traditionelle Philologie mit zeitgemäßen wissenschaftlichen Ansätzen. Das Studium zeichnet sich besonders durch die Verbindung von sprachlicher Exzellenz und interdisziplinären Forschungsmethoden aus.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Ein besonderes Profil weist der Bachelorstudiengang Klassische Philologie an der Universität Freiburg durch die Verknüpfung des intensiven Studiums der antiken Literatur mit modernen Schwerpunkten wie den Digital Humanities und der Rezeptionsgeschichte auf. Das sechssemestrige Hauptfach im 2-Fächer-Bachelor befasst sich umfassend mit Sprache, Literatur und Kultur der griechisch-römischen Welt vom 7. Jahrhundert v. Chr. bis in die Spätantike sowie deren Nachwirkung. Während das Latinum als Zugangsvoraussetzung gilt, kann das für das Studium erforderliche Graecum in den ersten Semestern nachgeholt werden.
Studieninhalte & Module
Das Studium vermittelt fachliche Grundlagen über verschiedene Lehrformen wie Vorlesungen, Seminare, Lektüreübungen und Sprachkurse. Die inhaltlichen Schwerpunkte umfassen:
- Sprachpraxis und Grammatik: Fundierte Ausbildung und Festigung der Kenntnisse in Latein und Griechisch.
- Griechisch-römische Literatur: Inhaltliche und wissenschaftliche Erschließung von Texten von der Archaik (7. Jh. v. Chr.) bis zur Spätantike.
- Rezeption und nachantike Latinität: Beschäftigung mit der Fortwirkung der Antike sowie lateinischen Texten des Mittelalters und der Neuzeit.
- Textüberlieferung und Literaturtheorie: Methoden zur wissenschaftlichen Textanalyse und Aufarbeitung.
- Digital Humanities: Vermittlung von digitalen Methoden in den Klassischen Geisteswissenschaften.
Berufsperspektiven
Mit dem Erwerb umfassender Kompetenzen in genauer Textanalyse, kritischem Denken und wissenschaftlicher Methodik qualifizieren sich Absolvent*innen primär für ein weiterführendes Masterstudium. Zudem eröffnen sich zahlreiche Berufsfelder im gesamten literatur- und kulturwissenschaftlichen Bereich. Über den Brückenschlag zur Praxis bieten sich auch Tätigkeiten an der Schnittstelle zu kulturellen Institutionen an.
Besonderheiten
- Studienbegleitendes Graecum: Griechischkenntnisse müssen nicht vor Studienbeginn vorliegen, sondern können in den ersten Semestern erworben werden.
- Praxis- und Kulturbezug: Das Angebot wird durch Exkursionen in den griechisch-römischen Kulturraum, Ausstellungs- und Theaterbesuche sowie Kontaktseminare mit kulturellen Einrichtungen ergänzt.
- Moderne Profilbildung: Starke Einbindung von Zukunftsfeldern wie den Digital Humanities und der nachantiken Latinität.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester