Überblick
Der Kombinationsstudiengang Geschichts- und Kulturwissenschaften mit dem Fach Osteuropäische Geschichte an der Universität Giessen zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Flexibilität aus. Studierende gestalten ihr Qualifikationsprofil am Hochschulstandort Gießen individuell, indem sie ihr Hauptfach mit weiteren wissenschaftlichen Disziplinen verknüpfen. Der inhaltliche Fokus liegt dabei auf der fundierten Analyse der historischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im osteuropäischen Raum.
Studieninhalte
Das besondere Alleinstellungsmerkmal des Studiengangs ist seine hohe Flexibilität: An der Universität Gießen lässt sich das Fach Osteuropäische Geschichte im Rahmen des Kombinationsstudiengangs Geschichts- und Kulturwissenschaften individuell mit ein bis zwei weiteren Fächern aus einem Pool von 15 Hauptfächern und zahlreichen Nebenfächern zu einem persönlichen Profil verbinden.
Über den Studiengang
Der zulassungsfreie Bachelorstudiengang „Osteuropäische Geschichte“ führt in sechs Semestern Regelstudienzeit zum Abschluss Bachelor of Arts (180 CP) und beginnt jeweils im Wintersemester. Studierende erwerben vertiefte Einblicke in historische Entwicklungen sowie gesellschaftliche Zusammenhänge und gestalten ihren Schwerpunkt durch eine flexible Fächerkombination selbst. Das Fach kann wahlweise als erstes Hauptfach (80 CP), zweites Hauptfach (70 CP) oder als Nebenfach (40 oder 30 CP) belegt werden.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte umfassen die historische Entwicklung, Begebenheiten historischer Ereignisse sowie das Lesen, Interpretieren und Diskutieren kultur- und geisteswissenschaftlicher Fragestellungen. Der Studienaufbau gliedert sich in folgende Kernbereiche:
- Erstes Hauptfach (80 CP): Fachwissenschaftlicher Schwerpunkt des Studiums.
- Zweites Hauptfach (70 CP) oder Nebenfächer (40 CP / 30 CP): Ergänzende Fachstudien zur individuellen Profilbildung.
- Praktikum: In das erste Hauptfach integrierte Praxisphase.
- Außerfachliche Kompetenzen (AfK): Module zum Erwerb fachübergreifender Fähigkeiten.
- Bachelor-Thesis: Eigenständige wissenschaftliche Ausarbeitung im ersten Hauptfach.
Berufsperspektiven
Das Studium vermittelt durch die Kombination aus Fachwissenschaft, verpflichtendem Praktikum und außerfachlichen Kompetenzen (AfK) bereichsübergreifende Schlüsselqualifikationen. Die Absolventinnen und Absolventen werden durch das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten sowie geschultes Analysieren und Diskutieren auf Tätigkeiten im geistes- und kulturwissenschaftlichen Kontext vorbereitet.
Besonderheiten
Es gilt eine feste Kombinationsregel: Das Fach Osteuropäische Geschichte darf nicht mit dem Fach Geschichte kombiniert werden. Es lässt sich jedoch unter anderem mit Fachjournalistik Geschichte sowie mit sprach- und kulturwissenschaftlichen Nebenfächern wie Russistik, Polonistik, Bohemistik oder Ukrainistik verbinden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Für viele Studienfächer im Studiengang Geschichts- und Kulturwissenschaften müssen Sie Sprachvoraussetzungen erfüllen. Detailinformationen finden Sie in der Anlage 3: Studienvoraussetzungen der Speziellen Ordnung: https://www.uni-giessen.de/de/mug/7/findex35.html/7_35_04_01_GuK
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester