Überblick
Der Ein-Fach-Bachelorstudiengang Geologische Wissenschaften an der Freien Universität Berlin widmet sich der Erforschung der Entstehung, Struktur und Dynamik unseres Planeten. Studierende analysieren naturwissenschaftliche Zusammenhänge von der Entwicklung der Erde bis hin zu aktuellen Umwelt- und Rohstofffragen. Der Studienort Berlin bietet dafür ein vielfältiges und interdisziplinär ausgerichtetes akademisches Umfeld.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen der Geologischen Wissenschaften analysieren und prognostizieren geologische Prozesse, erkunden Rohstofflagerstätten und bewerten Naturrisiken wie Erdbeben oder den Klimawandel. Der deutschsprachige Mono-Bachelor an der Freien Universität Berlin kombiniert die Erforschung der festen, flüssigen und gasförmigen Bestandteile der Erde mit der mathematisch-naturwissenschaftlichen Rekonstruktion der Erdgeschichte. Das Studium verbindet empirische Geländearbeit, Kartierung und analytische Labormethoden mit computergestützter Modellierung.
Studieninhalte & Module
Das 6-semestrige Studium gliedert sich in ein geowissenschaftliches und naturwissenschaftliches Fundament, eine Vertiefungsphase sowie die Allgemeine Berufsvorbereitung (ABV):
- Geowissenschaftliches Grundwissen: Module Erde Teil I und II, Erdgeschichte und Stratigraphie, Praxis I, Einführung in die Mineralogie/Kristallographie, Allgemeine Paläontologie, Hydraulik, Grundlagen der Geochemie, Sedimentologie I, Angewandte Geophysik I sowie Tektonik I.
- Naturwissenschaftliches Grundwissen: Wahl einer Modulsequenz mit entweder chemisch-biologischer oder mathematisch-physikalischer Betonung.
- Geowissenschaftliche Vertiefung: Wahlpflichtmodule u. a. aus den Bereichen Geochemie, Geoinformatik und Planetologie, Geologie, Geophysik, Hydrogeologie, Mineralogie/Petrologie, Paläontologie oder angrenzenden Naturwissenschaften.
- Allgemeine Berufsvorbereitung (ABV): Integriertes Berufspraktikum und Erwerb von Kompetenzen in Fremdsprachen, Medien-, Gender- & Diversity- sowie Managementfähigkeiten.
- Bachelor-Arbeit: Selbstständige Erarbeitung einer geowissenschaftlichen Problemstellung zum Ende des Studiums.
Berufsperspektiven
Den Absolventen steht ein vielfältiges Beschäftigungsspektrum auf dem Arbeitsmarkt offen. Ein zunehmender Schwerpunkt liegt in der Exploration von Rohstoffen für nachhaltige und klimaschonende Technologien, wie etwa Materialien für Solarzellen und Batterien, sowie der Sicherung von Wasser- und Bauressourcen. Darüber hinaus arbeiten Geowissenschaftler in der quantitativen Bewertung von Naturrisiken sowie der Ausarbeitung von Vorgaben für den Umweltschutz und die Raumnutzung.
Besonderheiten
- Einzigartige Methodik: Verknüpfung strikt naturwissenschaftlicher Methoden mit einer historischen Komponente zur Rekonstruktion von Lebens- und Erdgeschichte.
- Fokus Risiko-Vermittlung: Besonderer Lehrsppunkt auf der quantitativen Bewertung von Naturgefahren und deren wirksamen Vermittlung an die Öffentlichkeit.
- Zugangsvoraussetzung: Für die Zulassung werden Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 GER gefordert.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienanfängern wird die Teilnahme am Brückenkurs Mathematik vor Vorlesungsbeginn empfohlen. Englisch B2-Kenntnisse zur Bewerbung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester