Überblick
Der Bachelorstudiengang Ökologie und Umweltplanung an der TU Berlin widmet sich den drängenden ökologischen Fragen der Gegenwart wie dem Klimawandel, Flächenverbrauch und dem Verlust der Biodiversität. Studierende lernen in der Bundeshauptstadt, wie sowohl städtische als auch ländliche Räume wissenschaftlich analysiert und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung gestaltet werden können. Das intensiv angelegte Studium verbindet dabei naturwissenschaftliche Analysefähigkeiten mit praktischen Planungsinstrumenten.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle der Fachgebiete Ökologie und Umweltplanung vermittelt der Bachelorstudiengang an der TU Berlin Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen zur Bewältigung ökologischer Herausforderungen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung urbaner und ländlicher Räume. Studierende lernen, wissenschaftlich fundierte Analysen und Bewertungen von Ökosystemen sowie menschlichen Lebensräumen zu erstellen. Zudem werden partizipativ Ziele und Maßnahmen entwickelt, um Umweltproblemen wie dem Rückgang der Biodiversität, steigenden Treibhausgasemissionen oder dem zunehmenden Flächenverbrauch zu begegnen.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in zwei Phasen (Grundlagen/Vertiefung sowie Profilierung) und umfasst Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlbereiche mit Lehrformen wie Vorlesungen, Übungen, Seminaren und Praxisprojekten:
- Grundlagen und Vertiefung (1.–5. Semester): Vermittlung fachlicher sowie methodischer Grundlagen, Förderung von Sozialkompetenzen und interdisziplinärer Teamarbeit in Studienprojekten.
- Profilierung (6.–8. Semester): Indiviuelle Ausrichtung durch die Entscheidung für ein Qualifikationsprofil.
- Pflichtbereich (97 LP): Enthält die grundlegenden Fachmodule und Studienprojekte der ersten Phase.
- Wahlpflicht- (72 LP) und Wahlbereich (29 LP): Gezielte Vertiefung und freie Modulwahl nach eigenen Interessen.
- Berufspraktikum (30 LP): Sechsmonatige Praxisphase zur beruflichen Orientierung.
- Bachelorarbeit (12 LP): Anfertigung der wissenschaftlichen Abschlussarbeit.
Berufsperspektiven
Das im fünften Semester verankerte, mindestens sechsmonatige Berufspraktikum eröffnet den Studierenden frühzeitig Möglichkeiten zur gezielten Berufsorientierung. Absolvent*innen verfügen über fundierte Kenntnisse ökologischer Systeme und deren Bedeutung für die menschliche Gesellschaft. Sie beherrschen die Methoden, um den Zustand von Natur und Landschaft zu erheben, zu analysieren sowie zu bewerten und kennen die Ursachen lokaler wie globaler Umweltveränderungen.
Besonderheiten
- Regelstudienzeit von 8 Semestern: Der Studiengang umfasst 240 Leistungspunkte und bietet damit eine vertiefte akademische Ausbildung.
- Integrierte Praxisphase: Ein fest eingeplantes Berufspraktikum von mindestens 6 Monaten Dauer (30 LP).
- Zugang ohne Abitur: Eine Zulassung ist unter bestimmten Voraussetzungen auch über berufliche Qualifikationen möglich.
- Auslandsoptionen: Teile des Studiums oder des Praktikums können über das International Office bzw. den Career Service im Ausland absolviert werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester