Überblick
Der Bachelorstudiengang „Kultur und Technik“ an der TU Berlin schlägt eine faszinierende Brücke zwischen den Geistes- und Ingenieurwissenschaften. Am Standort Berlin untersuchen Studierende die historische Entwicklung von Wissenschaft und Technologie von den Anfängen bis in die Moderne sowie deren Einfluss auf die Gesellschaft. Die Kombination aus historischer Analyse, interdisziplinären Inhalten und hoher Wahlfreiheit macht diese Ausbildung besonders vielseitig.
Studieninhalte
Wie prägen die historischen Entwicklungen von Wissenschaft und Technik unsere heutige Gesellschaft und Kultur?
Über den Studiengang
Der Bachelorstudiengang „Kultur und Technik“ mit dem Kernfach Wissenschafts- und Technikgeschichte an der TU Berlin vermittelt ein umfassendes Verständnis der komplexen Wechselbeziehungen zwischen Kultur und Technik. Studierende befassen sich mit der historischen Entwicklung von Wissenschaft und Technik von der Antike bis zur Gegenwart. Dabei lernen sie, Brücken zwischen den Geistes- und Kulturwissenschaften sowie den Natur- und Technikwissenschaften zu schlagen und die Stellung von Wissenschaft in der Gesellschaft überdisziplinär zu verstehen.
Studieninhalte & Module
Das Bachelorstudium umfasst 180 Leistungspunkte (LP) bei einer Regelstudienzeit von 6 Semestern und gliedert sich in folgende Bereiche:
- Kernfach Wissenschafts- und Technikgeschichte (60 LP): Vermittelt spezifische Methoden zur Interpretation der modernen Welt und ihrer historischen Genese; inklusive der Bachelorarbeit.
- Interdisziplinäre Studien (60 LP): Thematisiert Zugänge zu Natur und Erfahrung, Beziehungen zwischen Wahrnehmung und Weltbildern, Text und Wissen, die Modernisierung der Welt sowie die Relation von Geschlecht, Wissen und Gesellschaft.
- Berufsorientierung (30 LP): Dient dem Erwerb zielgerichteter Qualifikationen für das spätere Berufsleben.
- Freie Wahl (30 LP): Ermöglicht die individuelle Schwerpunktsetzung und Bildungsgestaltung im Studium.
Berufsperspektiven
Absolvent*innen erwerben die Kompetenz, langfristige technisch-wissenschaftliche Veränderungen und deren gesellschaftliche Ursachen sowie Wirkungen – auch unter Genderaspekten – zu beurteilen und mit aktuellen Problemlagen zu verknüpfen. Durch die Vermittlung fachlicher, methodischer und sozialer Kompetenzen befähigt das Studium dazu, an Schnittstellen zwischen Geistes-, Kultur-, Natur- und Technikwissenschaften zu agieren. Die integrierte Berufsorientierung bereitet gezielt auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vor.
Besonderheiten
- Zulassungsfrei: Der Studiengang bietet einen zulassungsfreien Zugang mit Deutsch als Unterrichtssprache.
- Hoher Wahlanteil: Der Bereich der Freien Wahl hat einen besonders hohen Stellenwert für die eigene Profilbildung.
- Praxisintegrierbar: Im Wahlpflichtbereich können berufsorientierende Praktika von insgesamt bis zu 16 Wochen angerechnet werden.
- Auslandsaufenthalt: Ein Studienaufenthalt im Ausland ist innerhalb der Regelstudienzeit vorgesehen und wird fakultativ unterstützt.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester