Überblick
Der Bachelorstudiengang Kultur und Technik mit dem Kernfach Philosophie an der TU Berlin untersucht das vielschichtige Zusammenspiel geisteswissenschaftlicher Denkweisen mit technologischen Entwicklungen. Studierende beleuchten fundamentale Fragen zu Wissen, Ethik und Künstlicher Intelligenz direkt im wissenschaftlichen Umfeld der Bundeshauptstadt. Das Studium kombiniert philosophische Methodenkompetenz mit einer breit gefächerten, interdisziplinären Perspektive auf moderne gesellschaftliche Herausforderungen.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Das besondere Profil dieses Studiengangs liegt in der gezielten Brückenbildung zwischen den Geistes- und Kulturwissenschaften sowie den Natur- und Technikwissenschaften, um die komplexen Wechselbeziehungen von Kultur, Gesellschaft und Technik aus philosophischer Perspektive zu analysieren.
Über den Studiengang
Der zulassungsfreie Bachelorstudiengang „Kultur und Technik mit dem Kernfach Philosophie“ an der TU Berlin vermittelt ein tiefgehendes Verständnis für die geistigen, sozialen und materiellen Dimensionen der modernen Welt. Studierende setzen sich mit zentralen Zukunfts- und Orientierungsfragen auseinander – etwa zur Intelligenz von Maschinen, zur intellektuellen Autonomie im Kontext von Fake News oder zu Tierrechten. Durch die Kombination aus historischer Textinterpretation und logischer Argumentationsanalyse lernen Sie, begründete Positionen zu philosophischen und interdisziplinären Problemen zu entwickeln.
Studieninhalte & Module
Das Studium umfasst 180 Leistungspunkte (LP) bei einer Regelstudienzeit von sechs Semestern und gliedert sich in folgende Bereiche:
- Kernfach Philosophie inkl. Bachelorarbeit (60 LP): Vermittlung vielfältiger Methoden und Gegenstandsbereiche der Philosophie, logische Rekonstruktion von Argumenten, Textinterpretation sowie die Berücksichtigung von historischem Kontext, Gender und interdisziplinären Zusammenhängen.
- Interdisziplinäre Studien (60 LP): Analyse der Beziehungen zwischen Wahrnehmung und Weltbildern, Zugänge zu Natur und Erfahrung, das Spannungsverhältnis von Text und Wissen sowie das Verhältnis von Geschlecht, Wissen und Gesellschaft.
- Berufsorientierung (30 LP): Erwerb praxisrelevanter Fertigkeiten sowie die Möglichkeit, berufsorientierende Praktika zu absolvieren.
- Freie Wahl (30 LP): Großer Wahlbereich zur individuellen Schwerpunktsetzung und Entfaltung eigener Interessen.
Berufsperspektiven
Absolvent*innen erwerben fachliche, methodische und soziale Kompetenzen, die sie für überdisziplinäre Aufgaben an den Schnittstellen von Wissenschaft, Technik und Gesellschaft qualifizieren. Sie sind in der Lage, komplexe Sachverhalte argumentativ zu bewerten, gesellschaftliche Modernisierungsprozesse zu analysieren und Brücken zwischen verschiedenen Disziplinen zu schlagen. Durch den integrierten Praxisbereich können bereits während des Studiums gezielt berufliche Feldkompetenzen aufgebaut werden.
Besonderheiten
Der Studiengang zeichnet sich durch einen sehr hohen Anteil an Freier Wahl aus, was eine flexible Gestaltung des Studienverlaufs ermöglicht. Zudem können berufsorientierende Praktika im Umfang von insgesamt bis zu 16 Wochen angerechnet werden, und die Studienstruktur unterstützt die Absolvierung eines studienbezogenen Auslandsaufenthalts innerhalb der Regelstudienzeit.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester