Überblick
Der Bachelorstudiengang Volkswirtschaftslehre und Nachhaltigkeit an der TU Berlin kombiniert klassische ökonomische Analysen mit Zukunftsfragen der ökologischen und sozialen Transformation. Eine Besonderheit des Studiums in der Bundeshauptstadt ist die Verknüpfung von wirtschaftswissenschaftlichen Inhalten mit Grundlagen aus den nachhaltigen Ingenieurwissenschaften. Studierende lernen, komplexe gesellschaftliche Herausforderungen mit fundierten quantitativen Methoden zu bewerten.
Studieninhalte
Als Absolvent*in dieses Studiengangs sind Sie für Fach- und Analysetätigkeiten an der Schnittstelle von Ökonomie, Umwelt und Technik qualifiziert – beispielsweise in der umwelt-ökonomischen Beratung, der Regulierung von Infrastruktursektoren oder der Wettbewerbsanalyse.
Über den Studiengang
Der Bachelorstudiengang Volkswirtschaftslehre und Nachhaltigkeit an der TU Berlin legt den Schwerpunkt auf die volkswirtschaftliche Analyse von Nachhaltigkeit basierend auf dem Drei-Säulen-Modell des UN-Brundtland-Berichts. Das Studium vermittelt fundierte methodische sowie wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen und fördert das Bewusstsein für eine individuelle gesellschaftliche Verantwortung. Die Studierenden erwerben die Kompetenz, dieses Basiswissen in ein umfassendes Verständnis fachübergreifender Zusammenhänge zu übertragen.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in einen Pflicht-, Wahlpflicht- und freien Wahlbereich mit folgenden Kerninhalten:
- Methodische & ökonomische Grundlagen: Mathematik, Statistik, Informatik sowie betriebswirtschaftliche Basiskenntnisse
- Volkswirtschaftliche Vertiefung: Spezialisierung auf Basis der ökonomischen, ökologischen und sozialen Säule der Nachhaltigkeit
- Fachspezifische Schwerpunkte: Umwelt-ökonomische Probleme, Wettbewerbsanalyse sowie Organisation und Regulierung von Infrastruktursektoren
- Nachhaltigkeit und Technik: Einblicke in Teilbereiche der nachhaltigen Ingenieurwissenschaften
- Freier Wahlbereich & Praxis: Frei wählbare Module wissenschaftlicher Hochschulen, Praktikum oder Praxis-Module sowie die abschließende Bachelorarbeit
Berufsperspektiven
Das Studium bereitet auf Tätigkeiten vor, die eine wissenschaftlich fundierte Analyse nachhaltigkeitsbezogener und ökonomischer Fragestellungen erfordern. Absolvent*innen bringen ihr Wissen unter anderem in der Markt- und Wettbewerbsanalyse, bei der Regulierung von Infrastrukturen oder bei der Lösung umwelt-ökonomischer Probleme ein. Durch die Schnittstelle zu den Ingenieurwissenschaften sind sie zudem befähigt, an der Grenze zwischen Ökonomie und Technik zu arbeiten.
Besonderheiten
- Verbindung zu den Ingenieurwissenschaften: Eine vierte Säule („Nachhaltigkeit und Technik“) ermöglicht den Erwerb von Wissen aus nachhaltigen Ingenieurwissenschaften.
- Praktikumsintegration: Im freien Wahlbereich ist ein Praktikum im Umfang von 8 bis 12 Wochen vorgesehen und empfohlen.
- Unterrichtssprache: Das Studium wird auf Deutsch gelehrt; Englischkenntnisse sind für einzelne Module nützlich, aber keine Zulassungsvoraussetzung.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester