Überblick
An der TU Berlin verbindet der Bachelorstudiengang Biotechnologie im Herzen Berlins naturwissenschaftliche Grundlagen mit ingenieurwissenschaftlicher Praxis. Das Besondere an diesem Studium ist die starke verfahrenstechnische Ausrichtung, die Studierende gezielt darauf vorbereitet, biochemische Prozesse in die industrielle Anwendung zu überführen. Neben fundierten Kenntnissen in Biologie und Chemie bietet der Studiengang die Möglichkeit, individuelle Schwerpunkte in der Analytik oder Medizin zu setzen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Im Gegensatz zu vielen klassischen Studiengängen zeichnet sich der Bachelorstudiengang Biotechnologie an der TU Berlin durch seine ingenieurwissenschaftliche Ausrichtung aus, die verfahrenstechnische Schwerpunkte gegenüber einer rein naturwissenschaftlichen Grundausbildung in den Vordergrund stellt. Die Studierenden lernen praxisorientiert, biochemische Leistungsmöglichkeiten einzelliger Organismen zu nutzen und fachübergreifendes Wissen aus Biologie, Chemie sowie Verfahrenstechnik in technische Prozesse umzusetzen. Das deutschsprachige Studium umfasst sechs Semester (180 LP) und setzt grundlegendes Interesse an Naturwissenschaften und Technik sowie solide Englischkenntnisse voraus.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in grundlegende sowie vertiefende Module. In der zweiten Hälfte des Studiums erfolgt eine fachliche Fokussierung. Zu den Kernelementen gehören:
- Grundlagenstudium: Mathematik, Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften
- Fachstudium: Biotechnologische Kenntnisse, Seminare, Laborpraktika und Praxisprojekte
- Spezialisierung Analytik/Verfahrenstechnik: Vertiefung im bereichsspezifischen ingenieurtechnischen Feld
- Spezialisierung Medizin: Medizinisch orientierte Ausrichtung des Fachstudiums
- Bachelorarbeit: Eigenständige wissenschaftliche Abschlussarbeit
Berufsperspektiven
Der Studiengang qualifiziert für die industrielle Umsetzung biotechnologischer Prozesse an den Schnittstellen von Technik und Naturwissenschaften. Typische Berufs- und Anwendungsfelder liegen in der Pharmazie, Medizin, Lebensmittelherstellung, Pflanzenzüchtung sowie der Abwasserreinigung. Zudem bereitet der Abschluss auf Tätigkeiten in Industriebetrieben, Forschungseinrichtungen oder Fachinstituten vor.
Besonderheiten
- Zwei außeruniversitäre Industriepraktika: Verpflichtend sind ein Grundpraktikum (6–8 Wochen, vor Studienbeginn empfohlen) zur Handwerkspraxis sowie ein fachspezifisches Fachpraktikum in der Industrie oder Forschung.
- Englisch in Pflichtmodulen: Einzelne fachspezifische Pflichtveranstaltungen werden auf Englisch abgehalten.
- Zugang für beruflich Qualifizierte: Ein Studium ist unter bestimmten beruflichen Voraussetzungen auch ohne schulisches Abitur möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester