Überblick
Der Bachelorstudiengang Umweltinformatik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin kombiniert technologische Expertise mit Umweltwissenschaften, um digitale Lösungen für den Natur- und Klimaschutz zu schaffen. Studierende lernen am Hauptstadt-Campus, wie komplexe Ökodaten erhoben, analysiert und in zukunftsweisende IT-Anwendungen übersetzt werden. Diese interdisziplinäre Ausbildung befähigt dazu, den ökologischen Wandel mithilfe moderner Informatik aktiv mitzugestalten.
Studieninhalte
Als Spezialdisziplin der Angewandten Informatik vereint der Bachelorstudiengang Umweltinformatik an der HTW Berlin IT-Know-how direkt mit Umwelt- und Ingenieurwissenschaften zur Bewältigung globaler Nachhaltigkeitsherausforderungen.
Über den Studiengang
Der Bachelorstudiengang Umweltinformatik vermittelt den Studierenden die Kompetenz, komplexe Herausforderungen wie den Klimawandel, Ressourcenschutz oder eine nachhaltige Stadtplanung zielgerichtet anzugehen. Im Studium lernen die Studierenden praxisnah, Umwelt- und Geodaten zu erheben und zu analysieren. Das Hauptziel der Ausbildung ist die Entwicklung smarter IT-Lösungen, um reale Umweltprobleme zu lösen und zu einer nachhaltigen Zukunft beizutragen.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte kombinieren Kenntnisse aus der Informatik mit den Umwelt- und Ingenieurwissenschaften. Zu den Kernbereichen zählen:
- Erhebung und Analyse von Umwelt- und Geodaten: Praxisnahe Datenerfassung, beispielsweise zu Luftqualität, Wasserwerten oder Biotopkartierungen.
- Software- und App-Entwicklung: Erstellung von Anwendungen zur Erfassung und Auswertung von Umwelteinflüssen oder zur Überwachung von Stadtbäumen.
- Umweltinformationssysteme: Programmierung und Betreuung von IT-Systemen für Unternehmen und Behörden.
- Energieinformationssysteme: Planung und Steuerung von Systemen zur Optimierung von Windparks und zur Einspeisung erneuerbarer Energien.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen arbeiten an der Schnittstelle von IT und Ökologie in Unternehmen, Behörden oder Forschungseinrichtungen. Sie entwickeln Umwelt-Software, betreuen Umweltinformationssysteme oder steuern Energieinformationssysteme im Bereich der erneuerbaren Energien. Zudem optimieren sie die Einspeisung von Strom in Netze oder entwickeln Apps zur Analyse von Umwelteinflüssen.
Besonderheiten
Der Studiengang zeichnet sich durch seine Ausrichtung als praxisnahe Spezialdisziplin der Angewandten Informatik aus, die spezifisch auf das Zusammenspiel von Informatik, Umwelt- und Ingenieurwissenschaften setzt.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Allgemeine Hochschulreife (Abitur), Fachhochschulreife/ fachgebundene Hochschulreife (Fachabi), fachgebundene oder allgemeine Hochschulzugangsberechtigung gemäß § 11 BerlHG (siehe "studieren ohne Abitur") oder eine anerkannte ausländische Hochschulzugangsberechtigung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester