Überblick
An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz eröffnet die Byzantinische Archäologie als Beifach im Zwei-Fächer-Bachelor faszinierende Einblicke in die Kunst, Architektur und Kultur des östlichen Mittelmeerraums von der Spätantike bis ins Mittelalter. Studierende beschäftigen sich intensiv mit materiellen Hinterlassenschaften sowie historischen Schriftquellen, um gesellschaftliche und religiöse Entwicklungen nachzuvollziehen. Der Studienort Mainz bietet hierfür hervorragende Voraussetzungen innerhalb eines vielseitigen altertumswissenschaftlichen Netzwerks.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen erforschen, klassifizieren und deuten Denkmäler, Kunstobjekte und Architektur des byzantinischen Kulturraums im Mittelmeerraum. Der Studiengang Byzantinische Archäologie an der Universität Mainz vermittelt fundierte archäologische sowie kunstgeschichtliche Methoden und verknüpft die Objektstudie mit profanen und religiösen Schriftquellen. Das Fach wird als Schwerpunkt im Studiengang ALPHA (B.A.) oder als Beifach im Rahmen des Zwei-Fächer-Bachelors studiert.
Studieninhalte & Module
- Einführungsphase: Gemeinsamer Überblick über die verschiedenen Disziplinen der Altertumswissenschaften, deren Methoden und Berufsfelder.
- Schwerpunkt Byzantinische Archäologie: Tiefgreifende theoretische und praktische Ausbildung inklusive der abschließenden Bachelorarbeit.
- Praxismodul: Anschauungsunterricht sowie Teilnahme an mindestens einer Exkursion (mindestens acht Tage) zu Museen, Grabungsstätten oder Architekturdenkmälern.
- Praktikum: Mindestens vierwöchige praktische Tätigkeit in einschlägigen Bereichen wie Ausgrabung, Prospektion, Museum oder Denkmalpflege.
- Affiner Bereich: Individuelle Gestaltung des Studiums durch ein bis zwei Nebenfächer oder externe Modulpakete (z. B. Alte Geschichte, Kunstgeschichte, Buchwissenschaft, Ethnologie, Linguistik).
- Modul Berufskompetenzen: Vertiefung praxisrelevanter Fähigkeiten sowie integrierter Erwerb von Sprachkenntnissen.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für einen Berufseinstieg als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Universitäten in den Bereichen Forschung, Lehre und akademische Selbstverwaltung. Ein weiteres typisches Berufsfeld sind außeruniversitäre Forschungsinstitute wie das Deutsche Archäologische Institut (DAI). Darüber hinaus bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten in Museen, der Denkmalpflege sowie bei archäologischen Ausgrabungen und Prospektionen.
Besonderheiten
- Integrierter Spracherwerb: Fehlende Kenntnisse in Latein und Altgriechisch können im Rahmen des Moduls "Berufskompetenzen" direkt während des Studiums erworben werden.
- Flexibles ALPHA-Konzept: Individuelle Profilbildung durch den affinen Bereich mit einer breiten Auswahl an Ergänzungsfächern.
- Praxis- und Exkursionsbezug: Verpflichtende Fachtagsexkursionen in den byzantinischen Kulturraum und ein vierwöchiges Praktikum sind fest im Lehrplan verankert.
- Auslandsmöglichkeit: Ein Auslandsaufenthalt ist nicht verpflichtend, wird aber nach dem 5. Semester empfohlen und durch Partnerschaften unterstützt.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester