Überblick
Das Bachelorstudium Geschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg bietet eine fundierte Auseinandersetzung mit historischen Epochen, Quellen und gesellschaftlichen Zusammenhängen. Studierende profitieren von einer sehr flexiblen Studienstruktur, da das Fach als Haupt- oder Nebenfach sowie optional in Teilzeit studiert werden kann. Neben der methodischen Aufarbeitung vergangenheitsbezogener Prozesse steht die kritische Reflexion historischer Entwicklungen im Zentrum.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Der Bachelorstudiengang Geschichte an der Universität Würzburg zeichnet sich durch seine außergewöhnlich hohe strukturelle Flexibilität aus: Er lässt sich in drei verschiedenen Punktemodellen (120, 75 oder 60 ECTS) studieren, bietet im Zwei-Hauptfächer-Modell eine Teilzeitoption und ist komplett zulassungsfrei ohne Eignungsprüfung zugänglich.
Über den Studiengang
Der Bachelorstudiengang Geschichte an der Universität Würzburg vermittelt fundierte Kenntnisse über politische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungen des Menschen von der Antike bis zur Gegenwart. Studierende lernen, historische Quellen empirisch zu erschließen, kritisch zu bewerten und geschichtliche Zusammenhänge verständlich zu machen. Das Fach kann wahlweise als 120-Punkte-Hauptfach, 75-Punkte-Hauptfach oder 60-Punkte-Nebenfach sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester begonnen werden.
Studieninhalte & Module
Das Studium deckt ein breites Spektrum an Epochen, Regionen und systematischen Ansätzen ab:
- Epochendisziplinen: Alte Geschichte, Mittelalterliche Geschichte, Neuere und Neueste Geschichte sowie Zeitgeschichte
- Regionaldisziplinen: Landesgeschichte, Osteuropäische Geschichte, Ostasiengeschichte, Angloamerikanische Geschichte und Geschichte der Dritten Welt
- Sachdisziplinen: Politische Geschichte, Rechts-, Verfassungs-, Wirtschafts-, Sozial-, Religions-, Geistes-, Kultur- und Technikgeschichte
- Historische Grundwissenschaften: Hilfswissenschaften zur Quellenkritik wie Paläographie, Diplomatik, Aktenkunde, Chronologie, Genealogie, Sphragistik, Heraldik und Numismatik
- Quellenkritik & Methodik: Analyse schriftlicher Texte, materieller Gegenstände sowie moderner Medien (Lichtbilder, Filme, Tonaufnahmen)
Berufsperspektiven
Durch die intensive Schulung im empirischen Quellenstudium erwerben Absolventinnen und Absolventen die Fähigkeit, unterschiedlichste Informationsmengen kritisch zu analysieren, zu strukturieren und unvoreingenommen aufzuarbeiten. Diese historisch-analytische Denkweise qualifiziert für Berufsfelder, die eine hohe Informations- und Bewertungskompetenz erfordern. Zudem befähigt der Abschluss direkt für weiterführende Masterstudiengänge wie Geschichte, Mittelalter und Frühe Neuzeit oder Cultural Landscapes.
Besonderheiten
- Keine Zulassungsbeschränkung: Der Studiengang ist NC-frei und erfordert keine Eignungsprüfung.
- Teilzeitoption: Die Ausprägung als 75-Punkte-Hauptfach im Zwei-Hauptfächer-Studium kann auch in Teilzeit (Regelstudienzeit 12 Semester) absolviert werden.
- Kombinationsvielfalt: Das Fach ist flexibel mit allen entsprechenden 60- oder 75-Punkte-Fächern der Universität kombinierbar.
- Spezialisierung: Ergänzend existiert ein eigenes Bachelor-Nebenfach "Historische Grundwissenschaften".
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester