Überblick
Der Studiengang Magister des deutschen und ausländischen Rechts an der Universität Mainz vermittelt fundierte Kenntnisse im nationalen sowie internationalen Recht. Die Studierenden erwerben spezialisiertes Wissen in der Rechtsvergleichung und vertiefen klassische juristische Fragestellungen. Der Zugang setzt ab dem zweiten Semester die parallele Einschreibung in den Staatsexamensstudiengang Rechtswissenschaft voraus.
Studieninhalte
Wie begegnet man juristischen Fragestellungen an der Schnittstelle von deutschem und ausländischem Recht?
Über den Studiengang
An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz verbindet das Angebot Magister des deutschen und ausländischen Rechts (Magister Iuris) die klassische juristische Ausbildung mit einer ausgeprägten internationalen Ausrichtung. Studierende erwerben vertiefte Kenntnisse im nationalen Recht und spezialisieren sich gleichzeitig auf die Rechtsvergleichung sowie fremde Rechtsordnungen. Für den Zugang ist ab dem zweiten Fachsemester die parallele Einschreibung in den Staatsexamensstudiengang Rechtswissenschaft erforderlich.
Typische Studieninhalte & Module
- Deutsches Kernrecht: Fundierte Vermittlung der zivil-, straf- und öffentlich-rechtlichen Grundlagen analog zur ersten juristischen Prüfung.
- Rechtsvergleichung: Systematische Analyse und Gegenüberstellung verschiedener nationaler Rechtssysteme und Rechtskulturen.
- Internationales Recht: Vertiefung von Völkerrecht, Europarecht und Internationalem Privatrecht.
- Ausländische Rechtsordnungen: Erwerb von Fachkenntnissen in spezifischen fremden Rechtsordnungen inklusive juristischer Fremdsprachenkompetenz.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind durch ihre Doppelqualifikation hervorragend für grenzüberschreitende Rechtsgebiete gerüstet. Typische Tätigkeitsfelder umfassen:
- International ausgerichtete Wirtschaftskanzleien: Beratung bei grenzüberschreitenden Mandaten und Transaktionen.
- Globale Unternehmen: Juristische Expertise in den Rechtsabteilungen multinationaler Konzerne.
- Supranationale Organisationen: Tätigkeiten bei EU-Institutionen, den Vereinten Nationen oder internationalen Diplomationsorganen.
- Wissenschaft und Forschung: Akademische Laufbahn und Promotion im Bereich der internationalen Rechtsvergleichung.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassung von Studienanfängern
Aufnahme ab dem 2. Semester im Studiengang Rechtswissenschaft (Staatsexamen). Eine vorherige Einschreibung in den Staatsexamensstudiengang Rechtswissenschaft ist zwingend notwendig.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester