Überblick
Das Studium der Rechtswissenschaft an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken vermittelt ein fundiertes juristisches Fachwissen mit einer ausgeprägten internationalen Profilierung. Neben den klassischen Teildisziplinen des deutschen Rechts zeichnet sich das Angebot durch grenzüberschreitende Studienprogramme und Vertiefungen im europäischen sowie französischen Recht aus. Der Studiengang bereitet gezielt auf die Erste Juristische Prüfung vor und bietet hervorragende Perspektiven in Rechtspflege, Wirtschaft und Verwaltung.
Studieninhalte
Studieninhalte & Module
Das Studium umfasst grundlegende Pflichtfächer, internationale Rechtsgebiete sowie spezialisierte Schwerpunktbereiche:
- Pflichtfächer: Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht, Strafrecht, Öffentliches Recht, Gerichtliches Verfahrensrecht sowie Grundlagen und Methoden der Rechtswissenschaft
- Übernationale Rechtsgebiete: Ausländisches Recht, Rechtsvergleichung, Internationales Privat-, Prozess- und Strafrecht, Völkerrecht, Internationales Wirtschafts- und Steuerrecht sowie Europarecht
- Schwerpunktbereiche (Auswahl): Französisches Recht, IT-Recht und Rechtsinformatik, Deutsches und internationales Vertrags- und Wirtschaftsrecht, Internationales Recht, Europarecht und Menschenrechtsschutz sowie Deutsche und internationale Strafrechtspflege
- Ergänzende Qualifikationen: Veranstaltungen zu Schlüsselqualifikationen (z. B. Verhandlungsmanagement, Gesprächsführung, Streitschlichtung) und Nachweis einer rechtswissenschaftlichen Fremdsprachenkompetenz
Berufsperspektiven
Die Erste Juristische Prüfung bildet die Grundlage für den Eintritt in das zweijährige Rechtsreferendariat, das zum Zweiten Staatsexamen und damit zur Befähigung zum Richteramt führt. Absolventinnen und Absolventen stehen klassische Berufe wie Rechtsanwalt, Notar, Richter oder Staatsanwalt sowie vielfältige Positionen in Unternehmen, Verbänden und der öffentlichen Verwaltung offen. Ab der Examensnote „befriedigend“ ist zudem eine wissenschaftliche Weiterqualifikation durch eine Promotion zum Doktor des Rechts möglich.
Besonderheiten
Der Studienort Saarbrücken zeichnet sich durch ein starkes Profil in internationalen und zukunftsorientierten Rechtsgebieten aus, wie etwa im Französischen Recht sowie im IT-Recht und der Rechtsinformatik. Zudem fließt die universitäre Schwerpunktbereichsprüfung mit einem Anteil von 30 Prozent in die Gesamtnote der Ersten Juristischen Prüfung ein, während die staatliche Prüfung 70 Prozent ausmacht.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester