Überblick
Der Bachelorstudiengang Gesundheitswissenschaften für das Lehramt an berufsbildenden Schulen an der Universität Hamburg kombiniert fachwissenschaftliche Inhalte der Gesundheit mit berufspädagogischen Grundlagen. Studierende erwerben essenzielles Wissen über Gesundheitsförderung, Prävention und Fachdidaktik, um sich auf eine spätere Lehrtätigkeit an beruflichen Schulen vorzubereiten. Das Studium bildet die erste Stufe für den anschließenden Master Master of Education zur Erlangung der vollständigen Lehramtsbefähigung.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als interdisziplinäre Schnittstelle zwischen Gesundheitsförderung und Berufspädagogik bereitet dieser Studiengang gezielt auf den steigenden Bedarf an Fachlehrkräften im Gesundheits- und Pflegesektor vor. Studierende erwerben an der Universität Hamburg fundierte fachwissenschaftliche sowie fachdidaktische Kenntnisse zur Prävention, Epidemiologie und Pflegebildung. Der Abschluss bildet das erste wissenschaftliche Fundament für den anschließenden Master of Education, der für das Lehramt an beruflichen Schulen qualifiziert.
Typische Studieninhalte & Module
Die akademische Ausbildung verknüpft gesundheitswissenschaftliche Kernkompetenzen mit bildungswissenschaftlichen Grundlagen:
- Gesundheitsförderung und Prävention: Konzepte zur Vermeidung von Krankheiten und Stärkung von Gesundheitsressourcen in verschiedenen Lebenswelten.
- Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung: Analyse von Krankheitsverteilungen und Erfassung gesellschaftlicher Gesundheitsdaten.
- Berufspädagogik und Fachdidaktik: Didaktische Modelle und Methoden für den fachspezifischen Unterricht an beruflichen Schulen.
- Gesundheitssysteme und -politik: Kenntnisse über Strukturen, Ökonomie und rechtliche Rahmenbedingungen des deutschen Gesundheitswesens.
- Zweites Unterrichtsfach und Schulpraktika: Ergänzung durch ein allgemeinbildendes Fach sowie erste praktische Orientierungsphasen im Schulalltag.
Berufsperspektiven
Primäres Ziel ist der direkte Übergang in den Master of Education für das Lehramt an berufsbildenden Schulen. Darüber hinaus eröffnen sich vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten im außerschulischen Gesundheitssektor:
- Schulischer Dienst: Vorbereitung auf die spätere Lehrtätigkeit an beruflichen Schulen (nach Masterabschluss und Referendariat) im Berufsfeld Gesundheit und Pflege.
- Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM): Entwicklung, Steuerung und Umsetzung von Präventionsmaßnahmen in Unternehmen.
- Gesundheitsbildung und -beratung: Tätigkeit bei Krankenkassen, Pflegekassen, Verbänden oder privaten Bildungsträgern.
- Öffentlicher Gesundheitsdienst: Mitarbeit in Gesundheitsämtern, Ministerien sowie Nichtregierungsorganisationen.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbungsvoraussetzung ist eine für das berufskundliche Fach einschlägige Berufsausbildung bzw. ein mindestens 12-monatiges Betriebspraktikum. Für einige Fächer kann das Praktikum nach vorheriger Beratung auch während des Studiums geleistet werden, siehe https://www.uni-hamburg.de/campuscenter/studienangebot/studiengang.html?1585920558.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester