Überblick
Der Bachelorstudiengang Medizinische Informatik an der Universität zu Lübeck verbindet klassisches IT-Wissen mit den spezifischen Herausforderungen des modernen Gesundheitswesens. Studierende am Standort Lübeck lernen, innovative Softwarelösungen für die medizinische Forschung, Diagnose und Patientenversorgung zu entwickeln. Die Ausbildung kombiniert fundierte Informatikgrundlagen mit praxisnahen Einblicken in den klinischen Alltag.
Studieninhalte
Wie lassen sich moderne Informationstechnologien nutzen, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern, Ärztinnen und Ärzte bei der Diagnose zu unterstützen und medizinische Prozesse zu digitalisieren?
Über den Studiengang
Der zulassungsfreie Bachelorstudiengang Medizinische Informatik (B.Sc.) an der Universität zu Lübeck hat eine Regelstudienzeit von sechs Semestern und beginnt jeweils zum Wintersemester. Es handelt sich um ein vollwertiges Informatikstudium, das eine fundierte IT-Ausbildung gezielt mit den Anforderungen des Gesundheitswesens verbindet. Studierende lernen, innovative digitale Lösungen für Diagnostik, Therapie und Verwaltung zu entwickeln.
Studieninhalte & Module
Neben den anwendungsorientierten Grundlagen der Informatik vermittelt das Studium mathematische Fundamente sowie medizinische Fachkenntnisse. Ab dem 4. Semester bestehen individuelle Wahlmöglichkeiten im Umfang von 24 ECTS-Punkten. Zu den Kernbereichen gehören:
- Künstliche Intelligenz in der Medizin: Entwicklung intelligenter Diagnosesysteme
- Medizinische Bildverarbeitung: Analysen für CT- und MRT-Verfahren
- Data Science in der Medizin: Auswertung medizinischer Daten für die Forschung
- eHealth & Gesundheitsinformatik: Entwicklung digitaler Systeme für Kliniken und Praxen
- Bioinformatik: Datenanalyse für Genetik, Genomanalysen und Pharmaforschung
- Medizinische Grundlagen: Vorlesungen in Anatomie und Physiologie durch Dozierende der Medizin
- Mathematik & Biostatistik: Grundlagen für KI und die Auswertung klinischer Studien
Berufsperspektiven
Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung im Gesundheitswesen herrscht eine hohe Nachfrage nach Medizininformatikerinnen und Medizininformatikern. Absolventen arbeiten unter anderem bei IT-Dienstleistern, Medizintechnik- und Pharmaunternehmen, in Krankenhäusern, bei Versicherungen oder in Forschungseinrichtungen. Da es sich um eine umfassende Informatikausbildung handelt, stehen den Absolventen zudem Tätigkeiten in allen allgemeinen IT-Branchen offen.
Besonderheiten
- Praxisnähe durch Klinik auf dem Campus: Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein liegt direkt auf dem Campus und sichert eine enge Vernetzung mit der medizinischen Praxis.
- Optimale Betreuung: Das Studium zeichnet sich durch kleine Übungsgruppen und direkten Kontakt zu den Dozierenden aus.
- Attraktiver Standort: Kurze Wege auf dem zentralen Campus sowie die Nähe zur Ostsee und der UNESCO-Weltkulturerbe-Altstadt Lübeck.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester