Überblick
An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bereitet der Bachelorstudiengang Bildung im Primarbereich mit dem Fach Evangelische Theologie und Religionspädagogik gezielt auf ein anschließendes Lehramtsstudium für die Grundschule vor. Studierende erwerben wissenschaftliche und fachdidaktische Kompetenzen, um Grundschulkindern religiöses Orientierungswissen und ethische Werte zu vermitteln. Am Standort Heidelberg steht dabei eine enge Verbindung von Fachexpertise und bildungswissenschaftlichen Grundlagen im Mittelpunkt.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Der Studiengang an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zeichnet sich durch die gezielte Verknüpfung von fachdidaktischer Exzellenz mit einem klaren Profil für Inklusion, Interkulturalität und das professionelle Management der Bildungsübergänge vom Kindergarten bis zur weiterführenden Schule aus.
Über den Studiengang
Der Bachelorstudiengang „Bildung im Primarbereich (Bezug Lehramt Grundschule)“ ist auf die Bildung, Erziehung und Förderung von Kindern im Alter von fünf bis zwölf Jahren ausgerichtet. Neben den Verpflichtungsfächern Deutsch und Mathematik wählen die Studierenden ein weiteres Fach – wie Evangelische Theologie/Religionspädagogik – und studieren dieses sowohl fachwissenschaftlich als auch fachdidaktisch. Das sechssemestrige Studium (180 ECTS) wird jeweils zum Winter- und Sommersemester angeboten und bereitet gezielt auf den schulpraktischen Berufsalltag vor.
Studieninhalte & Module
Die Studienstruktur gliedert sich in folgende Kernbereiche:
- Fachwissenschaft und Fachdidaktik: Ausführliches Studium von Deutsch und Mathematik (ein Fach vertieft, das andere als Grundbildung) sowie des gewählten Vertiefungsfachs (z. B. Evangelische Theologie/Religionspädagogik).
- Bildungswissenschaften: Erwerb fundierter Kenntnisse in Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie.
- Übergreifender Studienbereich: Module zu den Zukunftsthemen Inklusion, Medienbildung sowie Sprache und Kommunikation.
- Schulpraktische Studien: Mehrere absolvierte Praktika zur Reflexion und Erprobung des Unterrichtens im Grundschulalltag.
- Integrative Pädagogik: Erwerb von Kompetenzen in Diagnostik, Ressourcenförderung sowie der Gestaltung der Übergänge (Kindertagesstätte–Grundschule–weiterführende Schule).
Berufsperspektiven
Das Studium legt das wissenschaftliche Fundament für den anschließenden Master of Education, welcher die notwendige Voraussetzung für das Referendariat und den Einstieg in das Lehramt an Grundschulen mit der Möglichkeit zur Verbeamtung darstellt. Grundschullehrkräfte verfügen über äußerst sichere Zukunftsaussichten auf dem Arbeitsmarkt. Darüber hinaus befähigt der Abschluss zur Arbeit in allgemeinen bildungsbezogenen Berufsfeldern.
Besonderheiten
- Erhöhte Zulassungschancen: Für ausgewiesene Mangelfächer werden Studienplätze separat reserviert, um motivierten Bewerber:innen den Zugang zu erleichtern.
- Zulassungsbeschränkung: Der Studiengang unterliegt einem NC-Auswahlverfahren (Bewerbungsfristen: 15. Juli für das Wintersemester, 15. Januar für das Sommersemester).
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester