Überblick
Das Bachelorstudium „Bildung im Primarbereich“ mit dem Fach Mathematik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bereitet angehende Lehrkräfte gezielt auf den Unterricht an Grundschulen vor. Neben fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Grundlagen der Mathematik erwerben die Studierenden umfassende Kompetenzen in den Bildungs- und Erziehungswissenschaften. Am Standort Heidelberg schafft dieser Studiengang die ideale Basis für das anschließende Masterstudium und den Einstieg in den Schuldienst.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der grundständige Bachelorstudiengang Bildung im Primarbereich (Bezug Lehramt Grundschule) bereitet Studierende auf die pädagogische Arbeit in der Grundschule sowie auf ein lehramtsbezogenes Master-Studium vor. Neben den verpflichtenden Fächern Mathematik und Deutsch wählen die Studierenden ein weiteres Unterrichtsfach aus. Das sechssemestrige Studium umfasst 180 Leistungspunkte, beginnt wahlweise im Sommer- oder Wintersemester und ist zulassungsbeschränkt.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in folgende verbindliche Studienbereiche:
- Fachwissenschaften und Fachdidaktik: Vertiefte Ausbildung im Fach Mathematik (oder Deutsch) als erstes Fach, gegengleich dazu eine Grundbildung im anderen Fach sowie ein weiteres Wahlfach (z. B. Sachunterricht, Kunst, Musik oder Sport).
- Bildungswissenschaften: Erwerb von Grundlagen in den Disziplinen Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie.
- Übergreifender Studienbereich: Vermittlung von Kompetenzen in den Feldern Inklusion, Medienbildung sowie Sprache und Kommunikation.
- Spezifische Schwerpunkte: Erwerb von Fähigkeiten in Diagnostik, Interkulturalität, Ressourcenförderung und der Gestaltung von Bildungsübergängen.
- Schulpraktische Studien: Absolvierung von begleiteten Praktika zur praktischen Erprobung des Grundschulalltags.
Berufsperspektiven
Der Studiengang bereitet primär auf ein anschließendes Studium des Master of Education (Lehramt Grundschule) vor, welches den Zugang zum Lehrberuf mit der Aussicht auf Verbeamtung und sicheren Zukunftschancen ermöglicht. Darüber hinaus qualifiziert der Abschluss für vielfältige Aufgaben und Berufsfelder im Bereich der außerschulischen Kinderbildung. Absolventinnen und Absolventen begleiten Kinder beim Einstieg ins schulische Lernen und legen das Fundament für deren weitere Schullaufbahn.
Besonderheiten
- Fokus auf Bildungsübergänge: Das Profil beinhaltet die gezielte Gestaltung der Übergänge aus der frühkindlichen Bildung in die Grundschule sowie von der Grundschule in weiterführende Schulen.
- Bevorzugte Zulassung für Mangelfächer: Für Grundschulfächer mit besonderem Lehrkräftemangel werden eigene Studienplätze reserviert, was die Zulassungschancen für entsprechende Bewerber:innen erhöht.
- Eignungsprüfungen: Für die Wahlfächer Kunst, Sport und Musik gelten fachspezifische Zulassungsvoraussetzungen (künstlerische oder sportliche Eignungsnachweise).
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester