Überblick
Das Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main widmet sich der Erforschung menschlicher Hinterlassenschaften aus schriftlosen und frühgeschichtlichen Epochen. Studierende lernen, materielle Funde und Befunde mithilfe interdisziplinärer Methoden wissenschaftlich zu analysieren und zu interpretieren. Der Studiengang ergänzt ein gewähltes Hauptfach optimal durch Einblicke in europäische sowie afrikanische Vergangenheiten und naturwissenschaftliche Ansätze.
Studieninhalte
Ob im Forschungsbereich, im Museumswesen, im Denkmalschutz oder als Fundament für einen weiterführenden Master: Das Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie vermittelt fundierte wissenschaftliche und methodische Kompetenzen für vielfältige Tätigkeiten an der Schnittstelle von Kultur-, Historien- und Naturwissenschaften.
Über den Studiengang
Der zulassungsfreie Kombi-Bachelorstudiengang „Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main erforscht die materiellen Hinterlassenschaften der schriftlosen sowie der nur partiell durch Schriftquellen erhellten Epochen der Menschheit. Auf der Grundlage von Bodendenkmälern, Funden und Befunden rekonstruieren die Studierenden historische Ereignisse, Kulturformen und die Umweltbeziehungen vergangener Gesellschaften. Das Studium im Fachbereich Altertumswissenschaften kann sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester aufgenommen werden, wobei sich die Regelstudienzeit nach dem gewählten Hauptfach richtet.
Studieninhalte & Module
Das Studienprogramm vermittelt Quellenkenntnisse von der Steinzeit bis zur Frühgeschichte sowie natur- und kulturwissenschaftliche Methoden des Faches. Folgende Module sind zu absolvieren:
- M1: Einführung in die Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie (1. – 3. Semester)
- Wahlpflichtbereich (2 Module aus M2, M3 oder M4): Vor- und Frühgeschichte Afrikas, Vorgeschichte Europas oder Vor- und Frühgeschichte Europas und Asiens (1. – 4. Semester)
- M5: Archäobotanik (1. – 4. Semester)
- M6: Regionaler / chronologischer / methodischer Schwerpunkt (5. – 6. Semester)
Berufsperspektiven
Das Studium befähigt dazu, archäologische Problemstellungen selbstständig zu formulieren, kritisch zu analysieren und fachgerecht zu präsentieren. Es bildet eine ideale Grundlage für den forschungsorientierten Masterstudiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie an der Goethe-Universität. In Kombination mit einem geeigneten Hauptfach eröffnet der Abschluss Zugänge zu Berufsfeldern im Wissenschaftsbetrieb, in der Kulturvermittlung sowie in Institutionen des archäologischen Erbes.
Besonderheiten
Die Abteilung für Vor- und Frühgeschichte der Universität Frankfurt zeichnet sich durch ein breites regionales Spektrum aus: Neben der europäischen Vergangenheit werden auch Kenntnisse in der asiatischen und afrikanischen Vor- und Frühgeschichte vermittelt. Ein weiterer besonderer Schwerpunkt liegt in der Einbindung des Faches Archäobotanik sowie der engen Schnittstelle zu Nachbardisziplinen wie der Geologie, Botanik, Zoologie und Physischen Anthropologie.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Das Studium im Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie erfordert Englischkenntnisse, die bei der Zulassung zur Bachelorprüfung im Nebenfach nachzuweisen sind, sowie Kenntnisse einer weiteren Fremdsprache, die spätestens bis zum Zugang zum Modul M 6 nachzuweisen sind. Sowohl Englischkenntnisse als auch Kenntnisse in der zweiten Fremdsprache sind auf dem Niveau B1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) erforderlich.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester