Überblick
Der Studiengang Französisch für das Grundschullehramt an der Universität Kassel kombiniert eine intensive sprachliche Schulung mit fachwissenschaftlichen und didaktischen Grundlagen. In Kassel werden angehende Lehrkräfte durch muttersprachliche Lehrende ausgebildet und sammeln frühzeitig Unterrichtserfahrung an regionalen Kooperationsschulen. Neben dem Erwerb umfassender Kultur- und Sprachkenntnisse bieten integrierte Auslandssemester in Frankreich oder Belgien die Chance, das Wissensfundament vor Ort zu vertiefen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als angehende Lehrkraft für das Fach Französisch an Grundschulen bereitet dieser Studiengang gezielt auf den späteren Beruf im Schuldienst vor. Das Studium an der Universität Kassel verbindet die Fachwissenschaften Sprach-, Literatur- und Landeswissenschaft mit einer praxisnahen Fremdsprachendidaktik. Die Studierenden bauen fundierte Kenntnisse der französischen Sprache sowie Kultur auf und lernen, theoretisches Wissen direkt in der Schulpraxis zu erproben.
Studieninhalte & Module
Die akademische und praktische Ausbildung umfasst folgende Kernbereiche:
- Sprachwissenschaft: Wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der französischen Sprache.
- Literaturwissenschaft: Beschäftigung mit französischer Literatur und deren Kontexten.
- Landeswissenschaft: Vermittlung von Kenntnissen über französische Kultur, Geschichte und Gesellschaft.
- Sprachpraktische Ausbildung: Zielgerichteter Ausbau der Sprachfertigkeiten (das Niveau B1 GER ist für die Teilnahme an den Sprachpraxis-Modulen erforderlich).
- Fremdsprachendidaktik: Praxisnahe Vorbereitung auf die Vermittlung der Sprache im Unterricht.
- Zweite romanische Sprache: Nachweis von Grundkenntnissen einer zweiten romanischen Sprache alternativ zu Latein bis zur Examensprüfung.
Berufsperspektiven
Der Studiengang schult zielgerichtet für den zukünftigen Beruf als Lehrerin oder Lehrer für das Fach Französisch an Grundschulen. Durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis erwerben die Studierenden umfassende Handlungskompetenzen für den Unterrichtsalltag. Zudem befähigt die Ausbildung zum professionellen Umgang mit Sprachvermittlung und interkulturellen Themen im Bildungsbereich.
Besonderheiten
- Zugang ohne Sprachnachweise: Für die Einschreibung und Zulassung werden keine Vorab-Sprachkenntnisse benötigt; die geforderten Fertigkeiten (Niveau B1) werden zügig nach Studienbeginn erworben.
- Muttersprachliche Lehre: Die sprachpraktische Ausbildung erfolgt ausschließlich durch muttersprachliche Lehrende.
- Regionale Praxisbezüge: Enge Zusammenarbeit mit Schulen in der Region erlaubt die Erprobung von Studienerkenntnissen direkt im Schulunterricht.
- Internationale Optionen: Erasmuskooperationen mit 12 Partneruniversitäten in Frankreich und Belgien ermöglichen Auslandsaufenthalte von bis zu 24 Monaten.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Allgemeine Hochschulreife oder einschlägige fachgebundene Hochschulreife oder berufliche Qualifikation
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester