Überblick
Das duale Diplomstudium Maschinenbau nach dem Zittauer Modell (KIA) an der Hochschule Zittau/Görlitz verbindet ein ingenieurwissenschaftliches Studium am Standort Zittau mit einer praktischen Berufsausbildung. Innerhalb von zehn Semestern erlangen die Studierenden sowohl den akademischen Diplom-Grad als auch einen anerkannten Berufsabschluss im technischen Bereich. Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung, Gestaltung und Optimierung moderner Maschinen und industrieller Fertigungssysteme.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle der Fachgebiete Ingenieurwesen und betrieblicher Praxis verbindet der duale Studiengang „Maschinenbau (KIA)“ an der Hochschule Zittau/Görlitz fundierte Theorie mit einer integrierten Berufsausbildung. In einer Regelstudienzeit von 10 Semestern erwerben die Studierenden sowohl den akademischen Grad Diplom-Ingenieur/in (FH) als auch einen anerkannten Facharbeiterabschluss, beispielsweise als Industriemechaniker/in oder Mechatroniker/in. Das zulassungsfreie Studium bietet im weiteren Verlauf Spezialisierungsmöglichkeiten in den Studienrichtungen Konstruktionstechnik oder Produktionstechnik.
Studieninhalte & Module
Das Studium unterteilt sich in ein mathematisch-naturwissenschaftliches Grundlagenstudium und ein anwendungsorientiertes Fachstudium mit folgenden Kernmodulen:
- Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen: Ingenieurmathematik, Physik, Grundlagen der Elektrotechnik, Informatik und Betriebswirtschaftslehre
- Mechanik & Werkstofftechnik: Technische Mechanik (Statik, Festigkeitslehre, Kinematik/Kinetik) sowie Werkstofftechnik und -chemie
- Thermodynamik & Strömung: Technische Thermodynamik (Energielehre, Wärmeübertragung, Prozessthermodynamik) und Strömungsmechanik
- Konstruktion & Fertigung: Konstruktionslehre, Maschinenelemente, Fertigungstechnik, Messtechnik und Werkzeugmaschinen
- Vertiefung & Anwendung: Steuerungs- und Regelungstechnik, Antriebstechnik, FEM, Arbeitsvorbereitung sowie Qualitätsmanagement
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen entwickeln, verbessern und testen Maschinen sowie technische Systeme in Bereichen wie dem Automobilbau, der Robotik oder der Geräteentwicklung. Sie nehmen Schlüsselrollen bei der Entwicklung nachhaltiger Technologien, energieeffizienter Maschinen und umweltfreundlicher Produktionsprozesse der Kreislaufwirtschaft ein. Durch die Kombination aus handwerklicher Facharbeiterausbildung und ingenieurwissenschaftlichem Diplomabschluss besitzen sie eine hohe Praxiskompetenz für den direkten Industrieeinstieg.
Besonderheiten
- Doppelabschluss: Erwerb von zwei Qualifikationen (Diplom-Ingenieur/in FH und IHK-Berufsabschluss) in einem Studiengang.
- KIA-System: Kooperatives Studium mit einem festen 4-Wochen-Rhythmus zwischen Hochschule und Ausbildungsbetrieb während der ersten Studienphase.
- Integrierte Praxisphase: Ein fest verankertes Praxissemester im 5. Semester vertieft die Industrieerfahrung.
- Zulassung: Der Studiengang ist zulassungsfrei (ohne NC).
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Ausbildungs- / Praktikantenvertrag oder für KIApro Qualifizierungsvertrag mit dem Partnerunternehmen
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester