Überblick
An der Hochschule Zittau/Görlitz am Standort Zittau vermittelt der zehnsemestrige Diplomstudiengang Energie- und Umwelttechnik umfassende Ingenieurkompetenzen für eine nachhaltige Energieversorgung. Das praxisintegrierte KIA-Modell verknüpft das wissenschaftliche Studium direkt mit einer betrieblichen Berufsausbildung, sodass Absolventen zwei berufsqualifizierende Abschlüsse erlangen. Im Fokus stehen innovative Verfahren zur Erzeugung, Speicherung und effizienten Nutzung regenerativer Energien sowie spezialisierte Anwendungsfelder.
Studieninhalte
Wie lassen sich erneuerbare Energien effizient erzeugen, speichern und in zukunftsfähige Energiesysteme integrieren?
Über den Studiengang
Der zulassungsfreie Diplomstudiengang Energie- und Umwelttechnik an der Hochschule Zittau/Görlitz (Standort Zittau) vermittelt in einer Regelstudienzeit von 10 Semestern vertiefte ingenieurwissenschaftliche Kompetenzen für eine nachhaltige Energieversorgung. Studierende erwerben an der Fakultät Maschinenwesen fundiertes Fachwissen, um Komponenten und Anlagen für moderne Energiesysteme zu entwickeln, zu dimensionieren und zu betreiben. Das Studium schließt mit dem akademischen Grad Diplom-Ingenieur/in (FH) ab und wird sowohl als regulärer Studiengang wie auch als duales Studium angeboten.
Studieninhalte & Module
Das Studium verbindet ein breit angelegtes ingenieurwissenschaftliches Fundament in den ersten Semestern mit einer späteren fachlichen Spezialisierung. Studierende entscheiden sich im Verlauf für eine der zwei Vertiefungsrichtungen: Erneuerbare Energien und Energieeffizienz oder Angewandte Strahlentechnik.
Zu den zentralen Modulen gehören unter anderem:
- Technische Thermodynamik I & II
- Ingenieurmathematik I & II
- Technische Mechanik I & II
- Strömungsmechanik I und Wärmeübertrager
- Werkstofftechnik und -chemie
- Physik und Grundlagen der Elektrotechnik
- Energieverfahrenstechnik und effiziente Energiesysteme
- Energie- und Ressourcenwirtschaft
- Praxissemester sowie Komplexpraktika
- Diplomarbeit im finalen Semester
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind als qualifizierte Ingenieure gefragte Experten für die Herausforderungen der Energiewende und der dezentralen Energieversorgung. Je nach gewählter Spezialisierung übernehmen sie Fach- und Führungsaufgaben bei der Planung, Optimierung und dem Betrieb regenerativer Energiesysteme oder arbeiten im Bereich der Strahlentechnik in Industrie, Wissenschaft und Medizin.
Besonderheiten
- Duales KIA-Modell: Das „Kooperative Studium mit Integrierter Ausbildung“ kombiniert die akademische Ausbildung mit einer betrieblichen Praxisphase und führt zu zwei Abschlüssen (Diplom-Ingenieur FH und IHK-Facharbeiterabschluss).
- Spezifische Vertiefungen: Einzigartige Option zur Spezialisierung auf regenerative Energien/Energieeffizienz oder angewandte Strahlentechnik.
- Zulassungsfrei: Der Studiengang kann ohne Numerus Clausus (NC) begonnen werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Ausbildungs- / Praktikantenvertrag oder für KIApro Qualifizierungsvertrag mit dem Partnerunternehmen
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester