Überblick
An der Hochschule Zittau/Görlitz am Standort Zittau vermittelt der achtssemestrige Diplomstudiengang Automatisierung und Mechatronik umfassendes Wissen zur Entwicklung intelligenter technischer Systeme. Studierende befassen sich intensiv mit der Digitalisierung vernetzter Anlagen und können den Studiengang auf Wunsch auch dual mit parallelem Berufsabschluss absolvieren.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle der Fachgebiete Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau bereitet der Studiengang „Automatisierung und Mechatronik“ an der Hochschule Zittau/Görlitz auf die Anforderungen der digitalen Industrie vor. Das achtsemestrige Studium führt zum berufsqualifizierenden Abschluss Diplom-Ingenieur/in (FH) und vermittelt Kompetenzen zur Entwicklung intelligenter, vernetzter Systeme. Ab dem vierten Semester gestalten Studierende ihr Profil individuell über die Vertiefungsrichtungen Mechatronik oder Automatisierungstechnik/Industrie 4.0.
Studieninhalte & Module
Die Ausbildung kombiniert mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen mit spezialisierten Fachinhalten und praktischen Anwendungen:
- Grundlagenphase (1.–3. Semester): Ingenieurmathematik, Technische Mechanik, Physik, Werkstofftechnik, Grundlagen der Informatik, Objektorientierte Programmierung, Elektrotechnik, Digitaltechnik und Leistungselektronik.
- Fachvertiefung (4.–5. Semester): Sensorik/Aktorik, Regelungs- und Steuerungstechnik sowie spezifische Module je nach Schwerpunkt (z. B. Cyber-Physische Systeme, Robotersysteme, FEM, Konstruktionslehre, Leitsysteme/Industrielle Datenkommunikation, Modellierung und Simulation).
- Praxis & Ergänzung (6.–7. Semester): Ganztägiges Ingenieurpraktikum im 6. Semester sowie vertiefende Inhalte zu Mustererkennung, Maschinellem Lernen und Projektmanagement.
- Abschlussphase (8. Semester): Erstellung der eigenständigen Diplom-Arbeit.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen planen, programmieren und entwickeln mechatronische Systeme für vielfältige Einsatzbereiche wie den Industrieroboterbau, autonome Fahrzeuge oder die intelligente Gebäudetechnik. Die Ausrichtung auf Industrie 4.0 qualifiziert sie direkt für Schnittstellenpositionen in der digitalisierten Fertigungs- und Automatisierungstechnik. Der akademische Grad Diplom-Ingenieur/in (FH) bietet dabei ein hohes Ansehen auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt.
Besonderheiten
- Duales KIA-Modell: Der Studiengang kann als „Kooperatives Studium mit Integrierter Ausbildung“ absolviert werden, wodurch gleichzeitig ein Facharbeiterabschluss und ein Diplom-Grad erworben werden.
- Hoher Praxisbezug: Das Studium beinhaltet ein integriertes Praxissemester sowie Laborübungen in Kleingruppen mit direkter Betreuung.
- Zulassungsfrei: Die Immatrikulation für den Studiengang am Standort Zittau erfolgt ohne Numerus Clausus (NC-frei) zum Wintersemester.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
erfolgreiche Bewerbung bei einem Ausbildungspartner für die Berufsausbildung, Ausbildungsvertrag
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester