Überblick
Der zehnsemestrige Diplomstudiengang Bildende Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bietet eine offene Struktur zur Entwicklung einer eigenständigen künstlerischen Position. Studierende profitieren am Standort Dresden von einer lebendigen Auseinandersetzung in ateliergeprägten Fachklassen und der Kombination aus freiem Schaffen und theoretischer Reflexion. Die vertiefende Werkstattpraxis sowie der diskursive Austausch mit Lehrenden unterstützen den persönlichen schöpferischen Erkenntnisprozess.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen verwirklichen einen eigenständigen künstlerischen Weg und agieren mit ihren individuellen schöpferischen Arbeiten im zeitgenössischen Kunstgeschehen. Der 10-semestrige grundständige Diplomstudiengang „Bildende Kunst“ an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bietet hierfür ein modularisiertes Forum für die intensive künstlerische und wissenschaftliche Auseinandersetzung. Die Regelstudienzeit gliedert sich in zwei Studienabschnitte von jeweils vier Semestern – mit einer Vordiplomprüfung nach dem vierten Semester – sowie eine zweisemestrige Diplomphase.
Studieninhalte & Module
Im ersten Studienabschnitt steht das Erarbeiten von visuellem Wissen und der Umgang mit Körper, Raum, Fläche, Farbe, Form und Struktur im Vordergrund. Das Atelierstudium wird durch theoretische Disziplinen und praktische Werkstattarbeit begleitet:
- Künstlerisch-praktisches Atelierstudium: Arbeit in den Fachbereichen Malerei/Grafik sowie Bildhauerei (jeweils mit klassisch-bildnerischen und interdisziplinären Ansätzen)
- Theoretische Pflichtlehrangebote: Kunstgeschichte sowie Philosophie/Ästhetik
- Grafische Werkstätten: Vermittlung von Fertigkeiten in Lithografie, Siebdruck, Radierung/Holzschnitt, Typografie/Buchgestaltung, analoger und digitaler Fotografie, Handeinband, Farb- und Maltechnik sowie digitalen Medien und Videotechnik
- Plastische Werkstätten: Praktische Arbeit in den Bereichen Abformungen, Bronzegießerei, Holzverarbeitung, Metallguss, Metall-, Kunststoffverarbeitung und Keramik
- Ergänzende und fakultative Module: Architekturgrundlagen, künstlerische Anatomie sowie theoriefächerübergreifende Angebote (z. B. Theaterwissenschaften, Psychologie oder Soziologie)
Berufsperspektiven
Das Studium bereitet auf die freie künstlerische Tätigkeit vor, bei der das grundlegende Bedürfnis nach individueller Entfaltung im Mittelpunkt steht. Die Absolventinnen und Absolventen sind darauf vorbereitet, im internationalen Kunstbetrieb mit eigenen Werkauffassungen aufzutreten. Im Anschluss an das bestandene Diplom besteht die Option, ein viersemestriges postgraduales Meisterschülerstudium an der HfBK Dresden zu absolvieren.
Besonderheiten
Die Fakultät I verzichtet bewusst auf eine Unterteilung in mehrere Teilstudiengänge, um eine zeitgemäße, offene Plattform zu bieten. Die Lehre findet in 13 von international agierenden Künstlerprofessoren geführten Klassen statt. Zudem stehen saniierte, großzügige Ateliers und Werkstätten am Standort Brühlsche Terrasse sowie an der Pfotenhauerstraße (Bildhauerei) zur Verfügung. Die Zulassung erfolgt über eine Eignungsprüfung sowie den Nachweis der allgemeinen Hochschulreife oder einer besonderen überdurchschnittlichen künstlerischen Begabung (Mindestvoraussetzung: Mittlere Reife).
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
- allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder besondere künstlerische Eignung (mindestens: mittlere Reife)
- bestandene Eignungsprüfung,
Bewerbungstermin: 15. März
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester