Überblick
Der Masterstudiengang Digital and Computational Archaeology an der Universität zu Köln verbindet archäologische Forschung mit modernen Informatikmethoden und digitalen Technologien. Studierende erwerben vertiefte Kenntnisse in der Analyse, Modellierung und Visualisierung archäologischer Daten sowie Geodaten. Das interdisziplinäre Studium bereitet qualifiziert auf Tätigkeiten an der Schnittstelle von Kulturwissenschaften und Informationstechnologie vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang Digital and Computational Archaeology an der Universität zu Köln verbindet klassische archäologische Fragestellungen mit datenwissenschaftlichen Methoden und moderner Informationstechnologie. Studierende spezialisieren sich auf die digitale Erfassung, quantitative Analyse und komplexe Modellierung von archäologischen Funden sowie Geodaten. Die interdisziplinäre Ausbildung befähigt dazu, geisteswissenschaftliche Forschungsfragen mithilfe datengetriebener Werkzeuge neu zu erschließen.
Typische Studieninhalte & Module
Vermittelt werden fortgeschrittene Kompetenzen an der Schnittstelle von Archäologie und Computerwissenschaften:
- Geographische Informationssysteme (GIS): Analyse, Verarbeitung und Visualisierung von Raum- und Geodaten.
- 3D-Dokumentation & Visualisierung: Digitale Rekonstruktion, Photogrammetrie und Scanningsysteme für Objekte und Fundplätze.
- Datenbanken & Datenmanagement: Strukturierung, Vernetzung (Linked Open Data) und Langzeitarchivierung archäologischer Ressourcen.
- Quantitative Methoden & Programmierung: Statistische Datenauswertung sowie Skripting (z. B. mit Python oder R) zur automatisierten Datenanalyse.
- Computational Humanities: Theorie und Praxis digitaler Methoden im geistes- und kulturwissenschaftlichen Bereich.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen entwickeln digitale Forschungsarchitekturen, analysieren Raumdaten für Denkmalämter oder bereiten archäologische Funde mittels 3D-Modellierung für Museen auf. Sie steuern IT-Projekte in Kulturinstitutionen, verwalten wissenschaftliche Datenbanken und wenden fortgeschrittene Datenauswertungen in der Forschung an.
Typische Tätigkeitsfelder umfassen:
- Denkmalpflege und Landesarchäologie: Digitales Fundstellenmanagement, Raumplanung und GIS-Analysen.
- Museen und Ausstellungssektor: Virtuelle Rekonstruktionen, digitale Vermittlungsformate und Medienstationen.
- Forschung und Universität: Wissenschaftliche Projektarbeit und Promotion in den Digital Humanities und der Archäoinformatik.
- IT- und Geodatenbranche: Spezialisierte Dienstleistungen für Geoinformationssysteme und Kulturdatenmanagement.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester