Überblick
Der Masterstudiengang „Design: Products and Interactions“ an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden verbindet klassisches Produktdesign mit moderner Interaktions- und Kommunikationsgestaltung. Studierende beschäftigen sich mit neuartigen, hybriden Designkonzepten, die physische Objekte, digitale Schnittstellen und Erlebnisse ganzheitlich zusammendenken. Das projektorientierte Studium in Dresden bereitet gezielt auf Führungspositionen in zukunftsorientierten, interdisziplinären Gestaltungsbereichen vor.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Das zentrale Alleinstellungsmerkmal des Masterstudiengangs »Design: Products and Interactions« an der HTW Dresden ist die Überwindung der historischen Trennung von Produkt- und Kommunikationsdesign zugunsten eines erweiterten, hybriden Produktbegriffs.
Über den Studiengang
Der konsekutive Masterstudiengang adressiert die sich rasch verändernden gesellschaftlichen und technologischen Anforderungen des Berufsfeldes. Studierende arbeiten kollaborativ und projektbasiert an der Gestaltung moderner Lebenswelten, indem sie Materialität, Medialität und Interaktion symbiotisch miteinander verknüpfen. Die Aufnahme erfolgt jeweils zum Sommersemester und setzt einen Bachelor-Abschluss in einer gestalterischen Disziplin voraus.
Studieninhalte & Module
Die medienoffenen Module bieten angewandte, künstlerische und wissenschaftliche Zugänge. Neben der Schulung konzeptioneller, ästhetischer und kritischer Fähigkeiten in gut ausgestatteten Werkstätten gliedert sich das Studium in drei zentrale Forschungsschwerpunkte:
- Schwerpunkt Materialität: Fokus auf neue Materialien, 2D- und 3D-Strukturen, Nachhaltigkeit, generatives Design, Haptik sowie Tangible User Interfaces (z. B. Arduino) im Spannungsfeld von Stofflichkeit und Medialität.
- Schwerpunkt Wissenschaftskommunikation: Vermittlung komplexer Inhalte durch Informations- und Ausstellungsdesign, Demonstratoren, Experience Design für Museen sowie Bewegtbild.
- Schwerpunkt Netzkultur und Plattformökonomie: Erforschung von Medienkultur, sozialen Dynamiken, technischen Mechanismen sowie ästhetischen, künstlerischen und politischen Fragen des Designs digitaler Plattformen.
Berufsperspektiven
Das Studium befähigt zu Tätigkeiten in interdisziplinären Teams und zur Übernahme von Führungspositionen. Die Einsatzbereiche erstrecken sich über unternehmerische, künstlerische und forschende Berufsfelder mit starker Zukunftsausrichtung. Durch die Einbindung externer Kooperationspartner aus Wirtschaft, Kultur und Forschung sammeln die Studierenden bereits im Studium relevante Praxiserfahrung.
Besonderheiten
- Co-Teaching-Modell: Die Lehrveranstaltungen werden im Tandem von Lehrenden mit unterschiedlichen Spezialisierungen durchgeführt, um dem Anspruch der Hybridität gerecht zu werden.
- Individuelle Vertiefung: Trotz fester Pflichtmodule bestehen durch die Medienoffenheit hohe Freiheitsgrade zur eigenen Schwerpunktsetzung zwischen den Polen »objekthaft« und »medial«.
- Zweistufiges Eignungsverfahren: Das Aufnahmeverfahren umfasst die Einreichung eines digitalen Portfolios (bis 15. November) sowie ein anschließendes Fachgespräch per Videokonferenz im Dezember.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Hochschulabschluss auf dem Gebiet der Gestaltung mit starkem technischen Bezug sowie Antrag auf Eignungsfeststellung bis 15.11. im Jahr des Studienbeginns
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Sommersemester