Überblick
Der Masterstudiengang Theorie und Vergleich politischer Systeme im Wandel an der Universität Duisburg-Essen kombiniert politische Theorie mit vergleichender empirischer Politikwissenschaft. Am Campus Duisburg analysieren die Studierenden dynamische Transformationsprozesse staatlicher und gesellschaftlicher Strukturen. Die forschungsorientierte Ausbildung vermittelt fortgeschrittene Methodenkompetenzen sowie spezialisiertes Wissen über verschiedene Weltregionen.
Studieninhalte
Ob in der empirischen Politikforschung, der vergleichenden Politikberatung oder bei Organisationen mit Bezug zu internationalen Regionen wie Europa, Ostasien oder Afrika: Der Studiengang „Theorie und Vergleich politischer Systeme im Wandel (M.A.)“ an der Universität Duisburg-Essen bereitet zielgerichtet auf analytische und wissenschaftliche Tätigkeiten vor.
Über den Studiengang
Der forschungsorientierte Masterstudiengang wird vom Institut für Politikwissenschaft am Campus Duisburg angeboten und umfasst vier Semester (120 ECTS). Er verbindet eine fundierte Ausbildung in politischer Theorie mit einer intensiven Vermittlung empirisch-vergleichender Methoden. Studierende erlernen, politische Wandlungsprozesse zu analysieren, selbstständig vergleichende Forschungsdesigns zu entwickeln und komplexe Untersuchungen durchzuführen.
Studieninhalte & Module
Das Studium beruht auf einem konzeptionellen Drei-Säulen-Gerüst aus Basismodulen, einem Forschungsmodul sowie frei wählbaren Vertiefungen:
- Basismodul 1: Reflexionsgrundlagen des Vergleichs (Paradigmen politischen Denkens, Umkämpfte Begriffe)
- Basismodul 2: Methoden und Forschungsdesigns (Empirische, quantitative und qualitative Methoden)
- Basismodul 3: Der Vergleich in der Politikwissenschaft (Vergleichende Politikwissenschaft und Systeme im Wandel)
- Forschungsmodul: Lehrforschungsprojekt zur Forschungspraxis sowie Praktikum oder Fortbildungsveranstaltung
- Aufbaumodule (3 aus 6 wählbar): Policy-Forschung/Politikfeldanalyse, Vergleichende Politik Europas, Vergleichende Politik Ostasiens, Vergleichende Politik Afrikas, Politische Theorie und Vergleich, Wirtschafts- und Sozialsysteme im Vergleich
- Abschlussmodul: Masterarbeit (28 ECTS) und Kolloquium
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind befähigt, anspruchsvolle empirische Untersuchungen eigenständig zu konzipieren und wissenschaftliche Arbeiten kritisch zu reflektieren. Sie qualifizieren sich damit für Tätigkeiten in der akademischen Forschung, Politikfeldanalyse sowie in der vergleichenden Regierungs- und Umwelt- beziehungsweise Regionalberatung. Die vermittelten Methoden- und Handlungskompetenzen bilden zudem die Basis für Spezialisierungen im Kontext internationaler Akteure.
Besonderheiten
Der Studiengang besitzt durch die Kombination aus einer strukturierten methodisch-theoretischen Grundausbildung und flexiblen Vertiefungsmöglichkeiten ein klares Alleinstellungsmerkmal. Studierende können gezielt komparative Expertise in drei Weltregionen (Europa, Ostasien, Afrika) erwerben. Bei Erfüllung der fachlichen Zugangsvoraussetzungen ist der Studiengang zulassungsfrei, erfordert jedoch eine vorherige Eignungsprüfung durch das Institut.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte unserer ausführlichen Studiengangsbeschreibung.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester