Überblick
Der Masterstudiengang Environmental Planning and Territorial Development an der Leibniz Universität Hannover vermittelt zukunftsorientierte Lösungsansätze für eine nachhaltige Raum- und Umweltentwicklung. Studierende setzen sich intensiv mit den Folgen des Klimawandels, dem Biodiversitätsschutz sowie der Transformation urbaner und ländlicher Räume auseinander. Die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover bietet dabei ein dynamisches universitäres Umfeld für eine spezialisierte Planungsausbildung.
Studieninhalte
Als Fachkräfte für nachhaltige Raumentwicklung arbeiten Absolventinnen und Absolventen in öffentlichen Behörden, internationalen Organisationen oder privaten Planungsbüros an Lösungen für den Klimawandel, die Energiewende und den Naturschutz.
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang „Environmental Planning and Territorial Development“ (Track Territorial Development) an der Leibniz Universität Hannover führt in vier Semestern zum Abschluss Master of Science. Studierende lernen, komplexe Landschaften und Regionen zu analysieren sowie unterschiedliche Nutzungsinteressen mit den Vorgaben des Naturschutzes und Planungsrechts abzuwägen. Das Studium baut auf Grundlagenfächern der Landschaftsarchitektur und Umweltplanung auf und richtet den Fokus auf Steuerungsinstrumente der räumlichen Entwicklung.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum basiert auf projektzentriertem Lernen und umfasst unter anderem folgende Kernmodule:
- Masterprojekte 1–3: Praxisbezogene Projektarbeit im Bereich Territorial Development
- Urban and Regional Development: Grundlagen der Stadt- und Regionalentwicklung
- Environmental Planning: Umweltplanung und Instrumente der Umweltprüfung
- European Union Regional Policies: Europäische Raumplanung und regionales EU-Recht
- Field Trip and Charrette: Exkursionen und intensive Planungsworkshops
- Wahlpflichtmodule: Vertiefungen wie Erneuerbare Energien, Ingenieurbiologie, Landschaftsgeschichte oder Gestaltung urbaner Landschaften
- Masterarbeit und Kolloquium: Eigenständige wissenschaftliche Abschlussarbeit mit Präsentation
Berufsperspektiven
Das Tätigkeitsfeld umfasst die Landschafts- und Raumplanung, Umweltprüfungen, den Habitat- und Artenschutz sowie die Stadt- und Regionalentwicklung. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten sich in der Tourismusplanung, der Umweltbildung und der Umweltberatung. Darüber hinaus qualifiziert der Masterabschluss für eine anschließende Promotion.
Besonderheiten
- Unterrichtssprache: Im Schwerpunkt „Territorial Development“ ist die primäre Unterrichtssprache Englisch (Nachweis auf Niveau B2 erforderlich).
- Bewerbungsverfahren: Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt; neben den regulären Dokumenten muss eine Bewerbungsmappe mit Motivationsschreiben und Arbeitsproben (Format DIN A4) eingereicht werden.
- Methoden & Formate: Die Ausbildung beinhaltet die Arbeit in Kleingruppen, die Nutzung von Geoinformationssystemen (GIS), Modellierungen sowie digitale E-Learning-Angebote.
- Auslandsaufenthalt: Ein Studienaufenthalt im Ausland ist möglich, aber nicht verpflichtend.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Für die Zulassung zum Studium wird ein Bachelorabschluss oder ein diesem gleichwertiger Abschluss in dem Studiengang Landschaftsarchitektur und Umweltplanung oder in einem fachlich eng verwandten Studiengang vorausgesetzt. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen darüber hinaus ihre besondere Eignung in Form eines Motivationsschreibens darlegen. Dieses sollte maximal fünf A4-Seiten sowie bis zu zehn Seiten Arbeitsproben als Anlage umfassen. Die detaillierten Anforderungen können Sie der Zugangsordnung dieses Studienganges entnehmen: www.uni-hannover.de/zugangsordnung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester