Überblick
Der Masterstudiengang „Kunst und Kooperation“ an der Hochschule der bildenden Künste Essen verbindet freie künstlerische Werkentwicklung mit interdisziplinärem Austausch. Studierende erforschen im Herzen des Ruhrgebiets, wie zeitgenössische Kunst durch die Zusammenarbeit mit anderen Praxisfeldern und gesellschaftlichen Akteuren neue Impulse setzen kann. Das praxisnahe Studium qualifiziert gezielt für eine reflektierte Kunstpraxis an den Schnittstellen des modernen Kunstbetriebs.
Studieninhalte
Wie lässt sich die eigene künstlerische Praxis aus der Isolation des Ateliers herausführen und durch gezielte Zusammenarbeit weiterentwickeln?
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang „Kunst und Kooperation“ (M.F.A.) an der Hochschule der bildenden Künste Essen ist ein projektorientiertes und disziplinübergreifendes Angebot im Fachbereich Design. Er unterstützt Studierende dabei, ihr individuelles künstlerisches Profil durch die gezielte Auseinandersetzung mit anderen Disziplinen und Praxisfeldern zu schärfen. Das Studium setzt auf Zusammenarbeit, um Atelierisolation zu überwinden und neue künstlerische sowie berufliche Möglichkeiten zu erschließen.
Studieninhalte & Module
Das dreisemestrige Vollzeitstudium umfasst 90 Credit Points und gliedert sich in folgende Kernbereiche:
- Kooperation/Werkentwicklung: Vermittlung von Grundlagen für interdisziplinäre Kunstprojekte und kritische Begleitung der individuellen künstlerischen Arbeit.
- Projekt-Orientierung: Erwerb praxisbezogener Kompetenzen durch frei wählbare Lehrveranstaltungen aus allen Lehrbereichen der HBK Essen, ergänzbar durch Praktika und externe Workshops.
- Kunst- und Kulturwissenschaft: Vermittlung von Theorie und Geschichte kollaborativer Praktiken zur wissenschaftlichen Reflexion der eigenen Projekte.
- M.F.A.-Projekt: Praktische Master-Abschlussarbeit als künstlerisches Projekt, das die Erkenntnisse des Kooperationsprojekts aufgreift oder integriert.
Berufsperspektiven
Der Studiengang begleitet Studierende dabei, sich durch praxisnahe Zusammenarbeit neue künstlerische und berufliche Felder zu erschließen. Durch die Verknüpfung von künstlerischer Praxis, Theorie und externen Arbeitszusammenhängen erwerben die Absolventinnen und Absolventen qualifizierte Kompetenzen für interdisziplinäre Kulturprojekte. Sie lernen, spezifische Schnittstellen zu anderen Disziplinen zu nutzen und ihre Arbeit nachhaltig im Kunst- und Kulturbetrieb zu positionieren.
Besonderheiten
- Zweisprachiges Studium: Das Lehrangebot wird auf Deutsch und Englisch angeboten (Sprachnachweis B2 für das englischsprachige Segment).
- Flexibler Studienbeginn: Der Einstieg ist sowohl zum Sommersemester (April) als auch zum Wintersemester (Oktober) möglich.
- Spezifisches Zulassungsverfahren: Voraussetzung ist ein künstlerisch-gestalterischer Hochschulabschluss sowie das Bestehen der Zulassungsprüfung mit künstlerischer Mappe und einem eigenen Kooperationskonzept.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester