Überblick
Der Masterstudiengang Kommunikationsdesign an der Hochschule Mainz erforscht Gestaltung als kollaborativen, gesellschaftskritischen und ökologischen Prozess. Studierende erarbeiten in einem experimentellen Umfeld neue Perspektiven auf digitale Medien, Autorschaft und das Zusammenspiel von Mensch und Technologie. Der vertiefende Studiengang im rheinland-pfälzischen Mainz verbindet dabei theoretische Reflexion mit einer ausgeprägten künstlerischen sowie praktischen Werkstattarbeit.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Der Studiengang zeichnet sich durch sein thematisches Konzept „UN/COMMON GROUNDS – in Collective Conditions“ aus, das die Studierendengruppe selbst als temporäre Forschungsgemeinschaft ins Zentrum stellt und Gestaltung primär als kollektive, soziale und ökologische Praxis erforscht.
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang Kommunikationsdesign (Master of Arts) an der Hochschule Mainz eröffnet ab Oktober 2026 einen Experimentierraum für gemeinsames Denken und Gestalten. Er richtet sich an besonders begabte Absolventinnen und Absolventen, die ihre Qualifikationen auf dem Gebiet der medienübergreifenden Gestaltungspraxis und -forschung vertiefen möchten. Im Fokus steht die Frage, wie sich Autor:innenschaft, Gestaltung und Verantwortung verändern, wenn Design als kollektiver Prozess zwischen Mensch, Mitwelt und Künstlicher Intelligenz verstanden wird.
Studieninhalte & Module
- Kollektive Gestaltungspraxis & Soziale Ökologien: Erforschung von Autor:innenschaft, Machtverhältnissen und gesellschaftlicher Teilhabe durch diskursive Formate, Exkursionen und Master-Projekte.
- Gestaltung mit Künstlicher Intelligenz: Vermittlung von Kernkompetenzen im Umgang mit KI als kollaborative Partnerin sowie Entwicklung hybrider Praxen aus Designfiktion und Medientechnik.
- Editorial Design & Typografie: Konzeptuelle Gestaltung verbunden mit inhaltlicher Haltung und der Analyse kommunikativer Dimensionen.
- Fotografie & Räumliche Medien: Analoge, digitale und installative Bildpraxis im Zusammenspiel mit anderen Medien.
- Kunstgeschichte & Bildtheorien: Erarbeitung theoretischer Grundlagen zu Medialität (Foto, Film, Video) und zeitgenössischen Diskursen.
Berufsperspektiven
Der Studiengang bildet Absolventinnen und Absolventen für anspruchsvolle Aufgaben in der medienübergreifenden Gestaltungspraxis und Designforschung aus. Durch die Reflexion sich wandelnder Medienstrukturen und technologischer Entwicklungen werden die Studierenden befähigt, gestalterisch gesellschaftliche Prozesse anzustoßen und reflektierte Positionen im Designfeld zu übernehmen.
Besonderheiten
- Interdisziplinäre Leitung: Betreuung durch ein festes Professoren-Team aus den Bereichen Fotografie, Editorial Design, Kunstgeschichte und KI-Gestaltung.
- Präsenzkultur & Werkstätten: Ausprägung einer starken Zusammenarbeit vor Ort unter Einbindung umfangreicher Hochschulwerkstätten.
- Externe Fachexpertise: Einbindung externer Expertinnen und spezifische Workshop-Formate (z. B. in Köln zu kuratorischer Praxis und Widerstand).
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester