Überblick
Der forschungsorientierte Masterstudiengang Psychologie mit dem Schwerpunkt Gehirn und Verhalten an der Universität Leipzig analysiert kognitive Prozesse und die neuronalen Grundlagen menschlichen Verhaltens. Studierende setzen sich am Standort Leipzig intensiv mit Themen wie Wahrnehmung, Sprachverarbeitung, Emotionen und Informationsverarbeitung auseinander. Das Studium verknüpft verhaltensbezogene Daten mit modernen neurobiologischen Untersuchungsmethoden.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen führen neuropsychologische Funktionsdiagnostik durch, planen und analysieren kognitiv-neurowissenschaftliche Experimente oder erforschen Anwendungsbereiche wie Mensch-Maschine-Interaktionen. Der forschungsorientierte Masterstudiengang „Psychologie mit dem Schwerpunkt Gehirn und Verhalten“ an der Universität Leipzig betrachtet psychische Funktionen wie Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Sprachverarbeitung und Emotion auf Basis des Informationsverarbeitungsansatzes. Das Absolvieren dieses Studiengangs erfüllt nicht die Voraussetzungen für die Aufnahme einer Psychotherapieausbildung nach dem alten Modell.
Studieninhalte & Module
Die Ausbildung vermittelt Fertigkeiten im empirisch-quantitativen und experimentellen Arbeiten unter Einsatz moderner neurowissenschaftlicher Methoden (z. B. EEG, fMRT, tACS/tDCS sowie Reaktionszeit- und Blickbewegungsmessung). Das Curriculum umfasst insgesamt 120 Leistungspunkte (LP), die sich aus folgenden Modulbereichen zusammensetzen:
- Schwerpunktvertiefung „Gehirn und Verhalten“ (15 LP)
- Diagnostik und neuropsychologische Funktionsdiagnostik (15 LP)
- Psychologisches Grundlagenfach (15 LP)
- Anwendungsorientierte Methodenausbildung in kognitiven Neurowissenschaften (10 LP)
- Forschungsprojektmodul (10 LP)
- Berufspraktikum (10 LP)
- Methoden I: Statistik und Evaluation (5 LP)
- Methoden II: Methoden der kognitiven Neurowissenschaften (5 LP)
- Ergänzungsfach (5 LP)
- Masterarbeit (30 LP)
Berufsperspektiven
Aufgrund der forschungsorientierten Ausrichtung bereitet der Studiengang primär auf eine anschließende Promotion sowie Tätigkeiten in der akademischen oder außeruniversitären Forschung vor. Konkrete Berufsfelder finden sich in der Entwicklung autonomen Fahrens, der Erforschung sprachgesteuerter Robotik oder dem Aufbau intelligenter artifizieller Netzwerke. Zudem stehen Absolvent:innen Aufgabenbereiche in der Beratung im Bildungssektor sowie in der Industrie, wie etwa in der kognitiven Ergonomie, offen.
Besonderheiten
- Interdisziplinäre Synergien: Es bestehen enge Verbindungen und Kooperationen mit den ortsansässigen Max-Planck-Instituten sowie dem neurowissenschaftlichen Masterstudiengang der Biologie.
- Verbindung von Forschung und Praxis: Der Schwerpunktbereich der neuropsychologischen Funktionsdiagnostik verknüpft Grundlagenforschung direkt mit anwendungsbezogenen Fragestellungen.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester