Überblick
Der weiterbildende Masterstudiengang „Leadership for Change“ an der Universität Regensburg bereitet Führungskräfte gezielt darauf vor, tiefgreifende Transformationsprozesse in Organisationen vorausschauend und wirksam zu gestalten. Das Studium verknüpft wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse mit den aktuellen Herausforderungen des beruflichen Alltags wie Digitalisierung, New Work oder Nachhaltigkeit. Durch diesen anwendungsorientierten Ansatz entwickeln Studierende am Standort Regensburg nachhaltige Lösungsstrategien für zukunftsfähiges Handeln.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der weiterbildende Masterstudiengang „Leadership for Change“ (Master of Arts) an der Universität Regensburg richtet sich an Führungskräfte aller Branchen mit Hochschulabschluss und Berufserfahrung. In drei Semestern (60 CP) vermittelt der Studiengang Kompetenzen für den proaktiven Umgang mit Veränderungen sowie die nachhaltige Förderung von Innovativität und Performanz. Das Format kombiniert eine Einführungswoche, 10 Präsenzwochenenden, virtuelle Lehre und individuelles Coaching, um ein berufsbegleitendes Studieren zu ermöglichen.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte verknüpfen Erkenntnisse aus Fachrichtungen wie Psychologie, Wirtschaft und Recht. Zu den Kernbereichen gehören:
- Diagnose von Entwicklungsbedarfen: Ermittlung von Bedarfen bei Mitarbeitenden, der Organisation und sich selbst in Veränderungsprozessen.
- Coaching- und Trainingstrajekte: Konzeption, Design und Implementierung von Maßnahmen zur Förderung von Innovation und Performanz.
- Anreizsysteme: Gestaltung und Evaluation von Systemen zur ökonomischen Steuerung der Personal- und Organisationsentwicklung.
- Change Management: Ganzheitliche Planung, Gestaltung und Steuerung von Veränderungsprozessen.
- Rechtliche Grundlagen: Vermittlung rechtlicher Rahmenbedingungen und Verpflichtungen für erfolgreiches Führungsverhalten.
Berufsperspektiven
Absolvierende sind befähigt, anspruchsvolle Führungsaufgaben in Bereichen wie Industrie, Gesundheitswesen, Bildungswesen oder Finanzwesen zu übernehmen. Sie sind in der Lage, gesellschaftliche Herausforderungen wie Digitalisierung, Diversität oder Teamentwicklung gezielt für die Organisation zu nutzen. Durch die Vermittlung evidenzbasierter Methoden lernen Führungskräfte, komplexe Probleme im Berufsalltag wissenschaftlich fundiert, zeitsparend und nachhaltig zu lösen.
Besonderheiten
- Hoher Praxisbezug: Prüfungsaufgaben und Hausarbeiten können direkt auf Fragestellungen aus dem eigenen täglichen Arbeitsleben angewendet werden.
- Evidenzbasiertes Arbeiten: Nutzung empirischer Erkenntnisse und wissenschaftlicher Modelle als verlässliche Entscheidungsgrundlage im Führungsalltag.
- Interdisziplinäre Ausrichtung: Kombination von Inhalten aus Psychologie, Wirtschaftswissenschaften und Recht.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Ein berufsqualifizierender Hochschulabschluss mit mind. acht Semestern Regelstudienzeit (240 LP); mind. ein Jahr qualifizierte Berufserfahrung und mind. sechs Monate in einer einschlägigen Führungsposition. BewerberInnen, die einen Hochschulabschluss mit 210 LP bis 240 LP vorweisen, können unter Erfüllung der übrigen genannten Zugangsvoraussetzungen zum Studium zugelassen werden, wenn sie die fehlende Eingangskompetenz (bis zu 30 LP) wie folgt nachweisen: Qualifizierte berufspraktische Erfahrungen, nachgewiesen durch eine insgesamt mindestens 1,5 jährige einschlägige qualifizierte berufliche Tätigkeit und mindestens sechs Monate in einer einschlägigen Führungsposition, oder Nachweise weiterer LP im Umfang der fehlenden Eingangskompetenz durch erfolgreich abgeschlossene akademische Weiterbildungen, die mit einem Hochschulzertifikat abgeschlossen werden. Sie sollen einen Bezug zur Führungsverantwortung ausweisen. Eine Kumulierung mehrerer Weiterbildungen ist möglich.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Sommersemester