Überblick
Der Bachelorstudiengang Künste im Sozialen mit dem Schwerpunkt Freie Kunst an der Hochschule für Künste im Sozialen in Ottersberg bei Bremen verbindet künstlerische Gestaltung mit gesellschaftlichem Engagement. Studierende entwickeln durch experimentelles Arbeiten und reflexiven Diskurs eine eigenständige künstlerische Position. Das Studium bietet Raum, ästhetische Konzepte zu erproben und diese in soziale Praxisbezüge zu übersetzen.
Studieninhalte
Ob als freie Kunstschaffende, Kurator:innen oder als Leitungen künstlerischer Projekte in Community Arts und sozialen Initiativen: Absolvent:innen des Studiengangs „Künste im Sozialen. Freie Kunst (B.F.A.)“ arbeiten überall dort, wo künstlerische Kreativität auf gesellschaftliches Engagement trifft.
Über den Studiengang
Der grundständige Bachelor-Studiengang „Künste im Sozialen“ mit dem Schwerpunkt Freie Kunst an der HKS Ottersberg verbindet die Entwicklung einer eigenen künstlerischen Stimme mit gesellschaftlicher Verantwortung. Im Mittelpunkt stehen kreatives Experimentieren, kritische Reflexion und das Einbringen ästhetischer Strategien in soziale sowie kulturelle Kontexte. Das Studium versteht Kunst als soziale Kraft, die gezielt gesellschaftliche Veränderungen bewirken kann.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in folgende inhaltliche Schwerpunkte:
- Intensive Atelierarbeit: Entwicklung individueller künstlerischer Projekte zur Ausprägung der eigenen kreativen Handschrift.
- Theoretische Fundierung: Vermittlung von Kunstgeschichte, Ästhetik und Kulturtheorie zur reflektierten Einordnung der eigenen Werke.
- Praxis im sozialen Raum: Erprobung und Verwirklichung künstlerischer Konzepte in öffentlichen, sozialen oder kulturellen Räumen.
- Interdisziplinäre Verknüpfung: Zusammentragen verschiedener Disziplinen zur Entwicklung neuer Perspektiven und innovativer Ansätze.
Berufsperspektiven
Absolvent:innen eröffnen sich vielfältige Karrierewege in der freien Kunstszene, in Museen, Galerien sowie im Bildungs- und Kultursektor. Neben Tätigkeiten im Kulturmanagement oder in der Kunstvermittlung leiten sie Projekte in sozialen Einrichtungen oder Community Arts. Zudem arbeiten sie an den Schnittstellen von Kunst, Politik und Gesellschaft, etwa im Bereich aktivistischer Kunst, sozialer Skulpturen oder der künstlerischen Forschung.
Besonderheiten
- Atelierpraxis und künstlerische Forschung: Experimentieren und Forschen mit unterschiedlichen Materialien und Medien.
- Interdisziplinarität und Kooperation: Kollaborative Kunstprojekte und interdisziplinäre Zusammenarbeit.
- Gesellschaftliches Engagement und Aktivismus: Einsatz ästhetischer Strategien in gesellschaftlichen und politischen Kontexten.
- Reflexion und Kontextualisierung: Auseinandersetzung mit kunsttheoretischen und kulturwissenschaftlichen Diskursen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Interne Zulassungsprüfung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester