Überblick
Der Masterstudiengang Prozesssimulation in der Verfahrenstechnik an der Wilhelm Büchner Hochschule in Darmstadt bietet eine zukunftsorientierte Weiterbildung für Ingenieurinnen und Ingenieure. Im Fokus des flexiblen Fernstudiums stehen moderne Methoden der digitalen Prozesssteuerung sowie die Modellierung verfahrenstechnischer Abläufe mithilfe digitaler Zwillinge. Damit werden Fachkräfte gezielt darauf vorbereitet, Produktionsprozesse nachhaltiger, ressourcenschonender und effizienter zu gestalten.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von klassischer Verfahrenstechnik, Industrie 4.0 und digitaler Prozesssteuerung vermittelt der weiterführende Masterstudiengang „Prozesssimulation in der Verfahrenstechnik“ an der Wilhelm Büchner Hochschule vertieftes Ingenieurwissen für moderne Produktionsabläufe. Das berufsbegleitende Fernstudium schließt nach einer Regelstudienzeit von 3 Semestern (18 Monate) mit 90 Credit Points und dem akademischen Grad Master of Engineering (M. Eng.) ab. Die Ausbildung bereitet gezielt darauf vor, ressourcenschonende und kundenindividuelle Prozesse mithilfe digitaler Zwillinge sowie kontinuierlicher Simulationen zu steuern.
Studieninhalte & Module
Das Studium vermittelt mathematisch-naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen sowie spezifisches Know-how in der allgemeinen Verfahrenstechnik:
- Verfahrenstechnische Grundlagen: Vertiefung in mechanischer und thermischer Verfahrenstechnik.
- Simulation & Regelungstechnik: Zukunftsweisende Kenntnisse im Regeln und Simulieren kontinuierlicher Prozesse sowie beim Aufbau digitaler Zwillinge.
- Fachübergreifende Inhalte: Vermittlung von Kompetenzen in der Technikfolgenabschätzung zur Stärkung der betrieblichen Planung.
- Forschungsprojekt: Praktische Projektarbeit zur Vorbereitung auf Aufgaben in der Entwicklung oder Produktion.
- Wählbare Vertiefungsrichtungen: Ausrichtung auf Prozesssimulation, Chemische Verfahrenstechnik, Lebensmittelverfahrenstechnik oder Pharmaverfahrenstechnik.
Berufsperspektiven
Der Masterabschluss bereitet Ingenieurinnen und Ingenieure auf anspruchsvolle Aufgaben an den Schnittstellen von Produktion und Digitalisierung vor. Die Absolventinnen und Absolventen werden insbesondere für Führungsaufgaben in der Forschung und Entwicklung (F&E) sowie für Positionen als Produktionsleiterin oder Produktionsleiter qualifiziert. Sie sind in der Lage, verfahrenstechnische Prozesse im Hinblick auf Rohstoffschwankungen und Effizienz zu optimieren.
Besonderheiten
- Höchste Flexibilität: Studienstart ist an 365 Tagen im Jahr jederzeit möglich; die Regelstudienzeit kann kostenfrei um 9 Monate verlängert werden.
- Kein NC: Die Zulassung erfolgt ohne Numerus Clausus.
- Vorkursangebot: Absolventen eines 6-semestrigen Bachelorstudiums können fehlende Vorkenntnisse in einem Vorkurs (30 CP) erwerben.
- Unverbindlicher Test: Das Fernstudium kann bis zu 4 Wochen kostenlos getestet werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Eine mindestens 6-semestrige akademische Ausbildung im Bereich der Verfahrenstechnik oder verwandten Studiengängen mit mindestens 180 ECTS. Die Entscheidung über Zulassung und Anrechnung trifft der Prüfungsausschuss. Gute Deutsch- und Englischkenntnisse.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester