Überblick
An der Rheinischen Hochschule in Köln bereitet der weiterbildende Masterstudiengang Öffentliche Sicherheit gezielt auf leitende Funktionen in der behördlichen sowie industriellen Gefahrenabwehr vor. Die Ausbildung verknüpft auf einzigartige Weise rechtliche, technische und organisatorische Aspekte des modernen Sicherheitsmanagements. Durch das berufsbegleitende, hybride Studienmodell lässt sich die akademische Qualifizierung optimal mit der beruflichen Praxis vereinbaren.
Studieninhalte
Wie können komplexe Gefahrenlagen in der Öffentlichkeit und Industrie durch die Verknüpfung von Recht, Technik und Organisation effektiv beherrscht werden?
Über den Studiengang
Der weiterbildende Masterstudiengang „Öffentliche Sicherheit“ (M.Sc.) an der Rheinischen Hochschule Köln qualifiziert Fachkräfte für leitende Positionen in der öffentlichen und industriellen Gefahrenabwehr. Das viersemestrige, berufsbegleitende Studium im hybriden Modell verbindet technisches Wissen mit rechtlichen und organisatorischen Kompetenzen. Die Studierenden werden darauf vorbereitet, Sicherheitsrisiken systematisch zu analysieren sowie Notfall- und Krisenkonzepte praxisnah zu entwickeln.
Studieninhalte & Module
Das Studium ist auf vier Semester angelegt (90 ECTS) und umfasst unter anderem folgende Kernmodule:
- Methodologie und Methoden der Sicherheitstechnik & Technische Zuverlässigkeit
- IT-Sicherheit und Datenschutz
- Öffentliche Vulnerabilitäts- und Resilienzanalyse
- Brand- und Explosionsschutz
- Räumung, Evakuierung und Crowd Simulation
- Öffentliche Notfallplanung und Krisenkommunikation
- Sicherheitsbezogenes Qualitäts- und Exzellenzmanagement
- Probabilistische Gefahrenanalyse
- Gefahrenabwehr-, Ordnungs- und Katastrophenschutzrecht
- Forschungsprojektarbeit
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für Führungspositionen im öffentlichen Sektor sowie in der Industrie und Gewerbe. Einsatzbereiche sind unter anderem die öffentliche Verwaltung, Katastrophenschutzbehörden, Berufsfeuerwehren, staatliche Ämter sowie Unternehmen der Chemie-, Produktions- und Logistikbranche. Das Aufgabenspektrum reicht von der Planung von Großveranstaltungen über das Risikomanagement kritischer Infrastrukturen bis hin zur Genehmigung gefährlicher Anlagen.
Besonderheiten
- Integrierte Zertifikate: Erwerb von Qualifikationen als Brandschutzbeauftragte, IT-Sicherheitsbeauftragte, für Funktionale Sicherheit sowie als Zuverlässigkeitsingenieure (bei vorausgegangenem B.Eng.).
- Praxisnahes Studienmodell: Berufsbegleitendes, hybrides Studium mit kleinen Lerngruppen, Dozierenden aus der Praxis sowie interaktiven Lehrmethoden wie Case Studies und Crowd Simulationen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Voraussetzung ist ein Ingenieur-, natur- oder verwaltungswissenschaftlicher Hochschulabschluss im Umfang von 210 CP sowie einjährige qualifizierte Berufserfahrung. Bei einem Abschluss mit 180 CP kann die einschlägige, qualifizierte Berufserfahrung mit zusätzlichen 30 CP anerkannt werden.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester