Überblick
Der Masterstudiengang Wirtschaftschemie an der Universität Regensburg verbindet vertieftes chemisches Fachwissen mit einer fundierten betriebswirtschaftlichen Spezialisierung. In enger Zusammenarbeit zweier Fakultäten bereitet das interdisziplinäre Studium in Regensburg gezielt auf anspruchsvolle Aufgaben an der Schnittstelle von Naturwissenschaft und Unternehmensführung vor. Flexibel wählbare Vertiefungsbereiche ermöglichen dabei eine individuelle Ausrichtung am eigenen Karriereprofil.
Studieninhalte
Wie lassen sich naturwissenschaftliche Forschung und wirtschaftswissenschaftliches Management in der chemischen Industrie nachhaltig miteinander verbinden?
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang Wirtschaftschemie (Master of Science) an der Universität Regensburg ist ein gemeinsames Angebot der Fakultät für Chemie und Pharmazie sowie der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Das weiterführende Studium verbindet naturwissenschaftliche Expertise mit vertieften ökonomischen Kenntnissen und baut auf einem ersten Hochschulabschluss auf. Es bereitet Studierende auf Schnittstellenaufgaben zwischen Forschung, Entwicklung und Unternehmensführung vor.
Studieninhalte & Module
Das Studiengangskonzept ist wie eine dreistufige Pyramide aufgebaut:
- Basismodule (Unterste Ebene): Vermittlung von Fundamentalkenntnissen in Betriebswirtschaftslehre (24 LP) und Chemie (3 x 12 LP) sowie zwei Wahlpflichtmodulen (je 6 LP).
- Chemie-Schwerpunkte: Anorganische Chemie, Organische Chemie, Physikalische Chemie oder Bioanalytische Chemie.
- BWL-Schwerpunkte: Management und Führung, Finanzierung, Industrielles Management, Marketing oder Wirtschaftsinformatik.
- Aufbaumodule (Mittlere Ebene): Vorbereitung auf die Praxis und Forschung durch ein chemisches Forschungspraktikum (6 LP), ein wirtschaftswissenschaftliches Seminar zu Forschungsmethodik und Fallbeispielen (6 LP) sowie das interdisziplinäre Modul „Nachhaltiges Wirtschaften in der Chemie“ (6 LP).
- Abschlussarbeit (Pyramidenspitze): Interdisziplinäre Masterarbeit (30 LP), bei der ein chemisches Forschungsthema mit einer eigenständig erarbeiteten wirtschaftswissenschaftlichen Fragestellung verknüpft wird.
Berufsperspektiven
Die Absolventinnen und Absolventen werden auf anspruchsvolle Tätigkeiten an der Schnittstelle von Forschung, Entwicklung und Management vorbereitet. Sie sind befähigt, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeitsaspekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette chemischer Unternehmen zu bewerten und zu optimieren. Durch individuelle Wahlmöglichkeiten im Studium lässt sich das eigene Profil gezielt auf angestrebte Berufsfelder ausrichten.
Besonderheiten
- Industriebezug: Im Modul „Nachhaltiges Wirtschaften in der Chemie“ lehren unter anderem Dozenten direkt aus der chemischen Industrie.
- Zulassungsvoraussetzungen: Eine direkte Einschreibung erfordert einen Bachelorabschluss in Wirtschaftschemie mit einer Mindestnote von 2,9. Bei Abweichungen durchläuft man ein zweistufiges Eignungsverfahren auf Dokumentenbasis.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss oder gleichwertiger Abschluss mit mindestens sechs Semestern Regelstudienzeit im Umfang von mindestens 180 LP oder vergleichbarem Studienumfang im Fach Wirtschaftschemie oder einem verwandten Fach mit mindestens der Durchschnittsnote 2,9, bei schlechterer Note oder ist noch kein Studienabschluss nachzuweisen (jedoch mind. 140 LP vorhanden) ist zusätzlich ein Eignungsverfahren zu durchlaufen, evtl. mit Auswahlgespräch
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester