Überblick
Der Masterstudiengang Gesundheits- und Versorgungswissenschaften an der Universität zu Lübeck widmet sich der zukunftsorientierten Neugestaltung des Gesundheitssystems im Kontext von Digitalisierung und demografischem Wandel. Studierende verknüpfen am Standort Lübeck gesundheitswissenschaftliches Fachwissen mit vertieften informationswissenschaftlichen Kompetenzen, um tragfähige Versorgungskonzepte zu entwickeln. Die enge Einbindung in praxisnahe Forschungsprojekte bereitet qualifiziert auf leitende Aufgaben sowie eine wissenschaftliche Laufbahn vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen analysieren und gestalten in der Praxis innovative Versorgungsstrategien, evaluieren Versorgungsangebote und implementieren neue Technologien im Gesundheitswesen. Der viersemestrige Masterstudiengang Gesundheits- und Versorgungswissenschaften (M.Sc.) an der Universität zu Lübeck vereint gesundheits- und informationswissenschaftliche Kompetenzen, um eine bedarfsgerechte, effiziente und nachhaltige Patientenversorgung zu gewährleisten. Das Studium bereitet gezielt auf ein Tätigkeitsfeld vor, das sich durch den demografischen Wandel und die digitale Transformation rasant verändert.
Studieninhalte & Module
Im Studium verbinden sich wissenschaftliche Grundlagen mit praxisnahen Projekten und spezifischen Vertiefungsrichtungen:
- Vertiefung Digitales Gesundheitswesen: Umfasst unter anderem das Modul Projekt Digitales Gesundheitswesen zur Entwicklung innovativer digitaler Anwendungen (wie ambiente Lernstationen für die Triage in Notaufnahmen).
- Vertiefung Interprofessionelle Versorgung und Forschung bei Schmerz: Beinhaltet die Wahlpflichtmodule Neurophysiologische Grundlagen von Schmerz und multimodale interdisziplinäre Therapie, Experimentelle Schmerzmodelle sowie das Projekt Interprofessionelle Versorgung und Forschung bei Schmerz.
- Forschungs- und Praxisprojekte: Durchführung eigener wissenschaftlicher Projekte mit Bezug zu Versorgungsfragen, beispielsweise in der Rehabilitation, der Notfallversorgung oder bei chronischen Erkrankungen.
Berufsperspektiven
Der Masterabschluss eröffnet exzellente Perspektiven für eine wissenschaftliche Karriere, beispielsweise im Rahmen einer anschließenden Promotion und einer Tätigkeit als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in. Darüber hinaus qualifiziert das Studium für Fach- und Führungspositionen bei Leistungserbringern, Kostenträgern sowie Institutionen der Versorgungsforschung und Sozialversicherung. Absolvent*innen sind darauf vorbereitet, komplexe Versorgungskonzepte an der Schnittstelle von Praxis und Forschung erfolgreich umzusetzen.
Besonderheiten
- Interprofessioneller Fokus: Starke Einbindung verschiedener Fachdisziplinen wie Pflege, Psychologie, Ergotherapie und Physiotherapie.
- Hohe Praxis- und Forschungsorientierung: Möglichkeiten zur Veröffentlichung eigener Projektergebnisse und Chance auf Auszeichnungen für herausragende Masterarbeiten.
- Enger Austausch: Kleine Kohorten ermöglichen eine individuelle Betreuung und einen stetigen Austausch zwischen Lehrenden und Studierenden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Besondere Qualifikation: a) Das von der Bewerberin oder dem Bewerber absolvierte Bachelorstudium muss folgende Fachinhalte im jeweils genannten Umfang umfasst haben: i. mindestens 15 KP Fachhinhalte im Bereich der evidenzbasierten Praxis/Gesundheitsversorgung ii. mindestens 10 KP Fachhinhalte im Bereich Forschungsmethoden/wissenschaftliches Arbeiten (exkl. Bachelorarbeit) iii. mindesten 20 KP Fachinhalte im Bereich medizinischer Grundlagen iv. mindestens 5 KP Fachinhalte im Bereich Gesundheitssystem, Gesundheitsökonomie und/oder Qualitätsmanagement b) Erststudium mit einer Note von 2,7 oder besser abgeschlossen
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester