Überblick
Der Masterstudiengang Ingenieurökologie an der Technischen Universität München am Campus Freising widmet sich dem Schutz sowie der nachhaltigen Entwicklung von Ökosystemen. Studierende analysieren globale Landnutzungskonflikte und entwickeln interdisziplinäre Konzepte zur Bewältigung von Umweltproblemen wie dem Klimawandel. Die Ausbildung vermittelt fundierte Kompetenzen für ein zukunftsfähiges Ökosystemmanagement in Forschung, Politik und Wirtschaft.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als Expertinnen und Experten für Ökosystemmanagement arbeiten Absolventen beispielsweise in der Umweltberatung, bei Wasserwirtschaftsämtern oder in Fachbehörden für Umweltplanung. Der weiterführende Masterstudiengang Ingenieurökologie an der Technischen Universität München am Campus Freising vermittelt Kompetenzen, um Herausforderungen wie Landnutzungskonflikten, Ressourcenkonkurrenz und Folgen des Klimawandels mit nachhaltigen Lösungsansätzen zu begegnen. Studierende lernen, Wechselwirkungen zwischen menschlicher Nutzung und natürlichen Ökosystemen zu analysieren sowie interdisziplinäre Umweltplanungen zu entwickeln.
Studieninhalte & Module
Das viersemestrige Studium umfasst 120 ECTS und gliedert sich in verpflichtende Bausteine sowie individuelle Vertiefungen:
- Pflichtmodul Ökosystemmanagement: Vermittlung grundlegender Fach- und Handlungskompetenzen.
- Verpflichtende Projektarbeit: Praktische Förderung der Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge aufzudecken.
- Kernbereich: Vier wählbare Module zu Landnutzungsänderungen, Managementansätzen sowie Methoden der Modellierung und Kommunikation.
- Vertiefung Ökosysteme: Schwerpunktwahl im Umfang von drei Modulen (zur Auswahl stehen Agrar-, Wald-, Stadt-, Boden- oder Gewässerökosysteme).
- Vertiefungen Methoden und Management: Belegung von jeweils zwei spezialisierenden Modulen.
- Wahlbereich & Zusatzqualifikationen: Freie Credits für überfachliche Qualifikationen (z. B. Sprach- und Kommunikationskompetenzen) oder ein Berufspraktikum.
- Master's Thesis: Bearbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung zum Studienabschluss.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen stehen vielfältige Wege in der öffentlichen Verwaltung, der Privatwirtschaft sowie in Wissenschaft und Lehre offen. Sie verfassen Gutachten und Planungen für die Bereiche Stadt, Landschaft, Energie, Umwelt und Naturschutz oder werden bei Verbänden, Umweltberatungen sowie Land-, Wasserwirtschafts- und Grünämtern tätig. Darüber hinaus unterstützen sie die Weiterentwicklung einer effektiven Umwelt- und Naturschutzgesetzgebung.
Besonderheiten
Neben dem regulären Vollzeitstudium wird der Studiengang auch als Teilzeitstudium mit einer Regelstudienzeit von 6 oder 8 Semestern (50 % oder 66 %) angeboten. Ein im zweiten oder dritten Semester integriertes Mobilitätsfenster ermöglicht es zudem, Lehrveranstaltungen, Projektarbeiten oder ein Berufspraktikum an Partneruniversitäten beziehungsweise Institutionen im Ausland zu absolvieren.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Bestehen des Eignungsverfahrens
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester