Überblick
Der Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen mit der Fachrichtung Metalltechnik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bereitet gezielt auf eine Unterrichtstätigkeit an beruflichen Schulen vor. Studierende vertiefen dabei ihre fachwissenschaftlichen Kenntnisse in der Metalltechnik sowie ihre pädagogischen und didaktischen Fähigkeiten. Die Ausbildung in Magdeburg zeichnet sich durch die enge Verknüpfung von ingenieurwissenschaftlicher Expertise und praxisnaher Lehrkräftebildung aus.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen dieses Studiengangs unterrichten künftig als Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen oder gestalten Bildungsangebote in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Der weiterführende Studiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen mit der Fachrichtung Metalltechnik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg führt in vier Semestern Regelstudienzeit zum Abschluss Master of Education (M.Ed.). Das Studium vertieft fachwissenschaftliche, berufs- und betriebspädagogische sowie fachdidaktische Inhalte und bereitet durch schulpraktische Phasen gezielt auf die spätere Unterrichtstätigkeit vor.
Studieninhalte & Module
Das Studium umfasst die Verknüpfung der beruflichen Fachrichtung mit Pädagogik und einem weiteren Fach. Zu den Kernbereichen zählen:
- Fachwissenschaft Metalltechnik: Vertiefung der fachwissenschaftlichen Inhalte der beruflichen Fachrichtung
- Berufs- und Betriebspädagogik: Bildungswissenschaftliche und pädagogische Grundlagen
- Fachdidaktik: Spezifische Didaktik und Vermittlungskonzepte für die Metalltechnik
- Professionspraktische Studien: Praxisphasen und Reflexion direkt im Beschäftigungsfeld berufsbildender Schulen
- Zweites Unterrichtsfach oder zweite Fachrichtung: Studium eines gewählten Unterrichtsfachs (z. B. Mathematik, Physik, Technik, Informatik, Deutsch, Ethik, Sport) oder einer zweiten beruflichen Fachrichtung (z. B. Elektrotechnik oder Informationstechnik bei entsprechenden Kooperations-Bachelorabschlüssen)
- Brückenmodule: Nachholen noch fehlender Leistungspunkte aus dem Erststudium zur Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen
Berufsperspektiven
Der Abschluss berechtigt wie das 1. Staatsexamen zum Eintritt in den schulischen Vorbereitungsdienst (Referendariat) an berufsbildenden Schulen und für staatliche Aufstiegsfortbildungen. Zudem qualifiziert er für Lehr- und Bildungsaufgaben in der betrieblichen Weiterbildung, Tätigkeiten als wissenschaftliche Arbeitskraft an Hochschulen oder in der Berufsbildungsforschung. Weitere Beschäftigungsfelder liegen in der Lehrmittelbranche bei der Entwicklung von Lehrbüchern, technischen Dokumentationen und Laborkonzeptionen sowie in der Promotion.
Besonderheiten
- Zulassungsfrei: Der Studiengang weist keinen N.C. auf.
- Flexibler Beginn: Ein Studienstart ist sowohl im Winter- als auch im Sommersemester möglich.
- Kooperationsmodelle: Absolventen bestimmter Studiengänge (wie der Ingenieurpädagogik der HS Merseburg) können zwei berufliche Fachrichtungen anstelle eines allgemeinen Unterrichtsfachs kombinieren.
- Nachqualifizierung: Fehlende Leistungspunkte aus dem Bachelor können über Brückenmodule nachgeholt werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bachelor of Science im Studiengang Beruf und Bildung - Profil Ingenieurpädagogik oder Bachelor- oder Masterabschluss in einschlägiger Fachrichtung (mit 100 CP in der beruflichen Fachrichtung, 30 CP Berufs- bzw. Betriebspädagogik sowie 40 CP in einem zweiten Unterrichtsfach) oder vergleichbarer Abschluss (z. B. Diplom) nach Einzelfallentscheidung. Studienbewerber, die die o.g. Zulassungsvoraussetzungen noch nicht vollständig erfüllen, haben die Möglichkeit, in Brückenmodulen Leistungen nachzuholen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester