Überblick
Der englischsprachige Masterstudiengang Geoinformatics an der TU Dresden verbindet vertieftes Informatikwissen mit geowissenschaftlichen Fragestellungen. Studierende am Standort Dresden erlernen modernste Methoden zur Erfassung, Modellierung und Visualisierung komplexer Raumdaten. Das international ausgerichtete Studium qualifiziert für anspruchsvolle Fach- und Führungspositionen in Forschung, Entwicklung und Praxis.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Geoinformatics entwickeln und nutzen informatorische Methoden, um raumbezogene Fragestellungen in Bereichen wie der Umwelt- und Infrastrukturplanung, den Geowissenschaften sowie beim Management des Klimawandels zu lösen. Der komplett englischsprachige Studiengang wird an der Fakultät Umweltwissenschaften der TU Dresden angeboten und vermittelt wissenschaftliche sowie technologische Kompetenzen der angewandten Informatik mit Raumbezug. Das weiterführende Studium hat eine Regelstudienzeit von vier Semestern im Vollzeitstudium oder acht Semestern im Teilzeitstudium.
Studieninhalte & Module
Das Studium umfasst vertiefende Grundlagen sowie aktuelle Entwicklungs- und Forschungstrends im Fachbereich Geoinformatik und bietet drei zentrale Schwerpunkte:
- Geodatenakquisition: Erfassung und Auswertung von Daten mittels Laserscanning, Photogrammetrie, optischen 3D-Messverfahren, GNSS und Fernerkundung sowie Methoden der Datenanalyse und Datenintegration.
- Geodatendienste: Modellierungen, Methoden und Technologien für Geodateninfrastrukturen sowie die praxisnahe Entwicklung von Geoinformationsdiensten und Web-Applikationen.
- Geodatenvisualisierung: Verfahren der geovisuellen Analyse, kartographischen Kommunikation, automatischen Generalisierung sowie Anwendungen der mobilen und feldbasierten Kartographie.
Berufsperspektiven
Die Absolventinnen und Absolventen schaffen die technologische und wissenschaftliche Grundlage für Navigationssysteme, Geoinformationssysteme (GIS) und Geodateninfrastrukturen. Sie entwickeln Systeme zur räumlichen Entscheidungsunterstützung und sind in Berufsfeldern der Geo-, Forst- und Hydrowissenschaften, der Landschafts- und Raumplanung sowie der Umweltmedizin tätig. Zudem liefern sie die Basis zur Beantwortung raumbezogener Fragen des nachhaltigen Managements natürlicher Ressourcen auf lokaler bis globaler Ebene.
Besonderheiten
- Studiengangsbezeichnung: Zum Wintersemester 2026/27 wird der Studiengang von „Geoinformationstechnologien“ in „Geoinformatics“ umbenannt.
- Sprache und Studienform: Die Unterrichtssprache ist Englisch (B2-Niveau erforderlich). Es besteht die Möglichkeit, das Studium sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit zu absolvieren.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bachelor-Abschluss auf dem/den Gebiet/en Geoinformatik, Geodäsie und Geoinformation, Kartographie und Geomedientechnik, Geographie, Informatik oder Medieninformatik oder vergleichbar mit speziellen Kenntnissen in Mathematik, Geoinformatik, Kartographie, Photogrammetrie und Fernerkundung (siehe Eignungsfestellungsordnung)
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester