Überblick
Der Masterstudiengang Chemieingenieurwesen an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden bietet eine fortgeschrittene Ausbildung an der Schnittstelle von Ingenieurwissenschaften, Chemie und Physik. Studierende vertiefen ihr Wissen in der Konzeption innovativer chemisch-technischer Verfahren sowie in der Weiterentwicklung moderner Werkstoffe. Der Standort Dresden ermöglicht dabei eine praxisnahe Spezialisierung auf hochaktuelle Themen der Materialwissenschaften und der Biotechnologie.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Chemieingenieurwesen entwickeln umweltfreundliche Materialien, effiziente Produktionstechnologien sowie nachhaltige Recyclingverfahren und übertragen natur- sowie ingenieurwissenschaftliche Erkenntnisse auf industrielle Produktionsprozesse. Das weiterführende Vollzeitstudium an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden schließt mit dem akademischen Grad Master of Science (M. Sc.) ab und umfasst eine Regelstudienzeit von drei Semestern (90 ECTS). Das deutschsprachige Programm startet jeweils im Sommersemester und richtet sich an Personen mit einem Erststudium im Bereich Chemieingenieurwesen, Chemie oder einem verwandten chemieorientierten Gebiet.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum verbindet vertiefte wissenschaftliche Kenntnisse mit anwendungsorientiertem Know-how sowie analytischen und präparativen Methoden. Eine freie Fächer- und Modulauswahl ermöglicht den Studierenden einen individuellen Gestaltungsraum. Die inhaltlichen Schwerpunkte umfassen:
- Studienschwerpunkt Festkörperchemie/-physik (wählbar ab dem 1. Semester)
- Studienschwerpunkt Organische und Biomaterialien (wählbar ab dem 1. Semester)
- Wahlpflichtmodule: Vertiefung der Fachkenntnisse im gewählten Schwerpunkt und individuelle Spezialisierung (2. Semester)
- Masterarbeit: Praxisnahe Abschlussarbeit im 3. Semester, auf Wunsch in Kooperation mit einem Unternehmen
Berufsperspektiven
Die Absolventinnen und Absolventen sind für wissenschaftliche Tätigkeiten in der Forschung sowie für leitende Funktionen in der Industrie und Wirtschaft qualifiziert. Einsatzmöglichkeiten bieten sich in den Bereichen Entwicklung, Prozess- und Qualitätskontrolle, Umweltüberwachung sowie im Vertrieb. Zu den typischen Branchen zählen die chemische Industrie, Umwelt- und Energietechnik, Pharma- und Lebensmittelindustrie sowie die Batterie-, Solar- und Chipindustrie.
Besonderheiten
- Persönliche Atmosphäre: Der Unterricht findet in kleinen Gruppen statt und zeichnet sich durch einen engen Kontakt zu den Dozierenden aus.
- Praxisnahe Vernetzung: Es besteht eine enge Zusammenarbeit der Lehrenden mit der Industrie und regionalen Forschungsinstituten.
- Flexible Zugangsvoraussetzung: Liegt der Bachelorabschluss im Umfang von 180 ECTS vor (regulär werden 210 ECTS gefordert), können fehlende Kompetenzen bis zum Ende des zweiten Semesters nachgeholt werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
erster berufsqualifizierender Abschluss auf dem Gebiet des Chemieingenieurwesens oder der Chemie oder auf einem chemieorientierten Gebiet mit mindestens 7 Semester Regelstudienzeit
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Sommersemester