Überblick
Der Masterstudiengang Stadt- und Regionalplanung an der BTU Cottbus-Senftenberg widmet sich zukunftsweisenden Transformationsprozessen in urbanen und ländlichen Räumen. Am Standort Cottbus erwerben Studierende fundierte Kenntnisse, um den Herausforderungen von Klimawandel, Strukturwandel und gesellschaftlicher Polarisierung mit kreativen Planungs- und Entwurfskonzepten zu begegnen. Das Studium zeichnet sich durch seinen starken Projektbezug sowie flexible Vertiefungsmöglichkeiten aus.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Ob als Leitung von Transformationsprojekten in der öffentlichen Planungsverwaltung oder in privaten Planungsbüros: Der Masterstudiengang Stadt- und Regionalplanung an der BTU Cottbus-Senftenberg bereitet gezielt auf Führungsaufgaben bei der räumlichen Entwicklung von Städten und Regionen vor. Im Zentrum des viersemestrigen Studiums steht der planerische und entwerferische Umgang mit den Herausforderungen der „Großen Transformation“, wie etwa der Klimakrise, dem Strukturwandel oder demografischen Veränderungen. Der Studiengang ist zulassungsfrei und richtet sich an Absolvent*innen der Stadtplanung sowie verwandter Fachrichtungen wie Architektur, Humangeographie, Raum- oder Landschaftsplanung.
Studieninhalte & Module
Das Studium zeichnet sich durch eine hohe Praxis- und Forschungsorientierung aus, bei der Studierende durch ein umfangreiches Wahlpflichtangebot eigene fachliche Schwerpunkte setzen können.
- Vorlesung Transformationsplanung: Ein zentrales Pflichtelement, das gemeinsam von den Fachgebieten des Instituts Stadtplanung durchgeführt wird.
- Studien- und Entwurfsprojekte: Praxisnahe Kernelemente des Studiums zur Bearbeitung komplexer räumlicher Aufgabenstellungen, die Teamarbeit, Gestaltung und forschendes Lernen fördern.
- Spezialisierung im Wahlpflichtbereich: Vertiefungsmöglichkeiten in Fachgebieten wie Stadt- und Regionalplanung, Städtebau, Infrastruktur- und Mobilitätsplanung, Stadtmanagement, Bau- und Planungsrecht, Landschaftsarchitektur sowie Raum-, Stadt- und Sozialforschung.
Berufsperspektiven
Absolvent*innen verfügen über die Kompetenz, komplexe Transformationsprozesse zu erfassen, zu steuern und eigenverantwortlich Projekte zu leiten. Zu den Hauptbeschäftigungsfeldern gehört die öffentliche Planungsverwaltung auf kommunaler Ebene, Landes-, Bundes- oder EU-Ebene sowie private Planungs- und Städtebaubüros. Weitere Arbeitsbereiche liegen bei Entwicklungs- und Sanierungsträgern, in Umwelt- und Kommunalverbänden sowie in Universitäten und Forschungseinrichtungen.
Besonderheiten
- Flexibler Beginn und Studienform: Die Aufnahme des Studiums ist sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester möglich; zudem kann zwischen Vollzeit- und Teilzeitstudium gewechselt werden.
- Praktikumsregelung: Das geforderte Vorpraktikum muss erst bis zum Ende des ersten Studienjahres nachgewiesen werden.
- Klare Profilschwerpunkte: Interdisziplinäre Ausrichtung auf die drängenden Zukunftsaufgaben räumlicher Planung.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
mindestens Bachelor-Abschluss in Städtebau und Stadtplanung bzw. Stadt- und Regionalplanung oder in den Fachrichtungen Architektur, Landschaftsplanung und -architektur, Raumplanung, Humangeographie, Regionalwissenschaften oder Immobilienwirtschaft, deren Inhalte gute Kompetenzen in der räumlichen Gestaltung (Entwurf), dem Bau- und Planungsrecht, den Gesellschafts-, Raum und Umweltwissenschaften sowie der Prozess- und Verfahrensgestaltung in Städten und Regionen vermittelt haben.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester